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Roman „Das Geld spricht“ von Ernst-Wilhelm Händler

„Das Geld spricht“ : Roman in der Welt der Börsen-Analysten und Hedgefonds-Manager

Keine Katze wie bei E.T.A. Hoffmann, kein ungeborenes Kind wie bei Ian McEwan, nein, hier spricht kein Lebewesen, sondern tatsächlich das Geld. Es wird personifiziert, hat Gefühle. Beobachtet Menschen, beschreibt sie. Wobei es sich ironisch fragt: „Kann ich das überhaupt?“

In den Roman, der in der Welt der Börsen-Analysten und Hedgefonds-Manager spielt, muss man sich einlesen. Es wimmelt von Begriffen wie „Dark Pools“, „Quants“, „Shares“. Dann zieht die Geschichte (ein Gründer beauftragt einen Banker, 500 Millionen Dollar anzulegen) aber doch in ihren Bann. Drei Spitzenkräfte, die sehr verschieden sind, buhlen um den Deal.

Wird der schnelle „Nano-Mann“ das Rennen machen? Läuft ihm der auf Langfristigkeit spezialisierte „schwere Mann“ den Rang ab? Oder steckt die impulsiv agierende „Banana Clip“ beide in die Tasche? Zumal es auch um Liebe geht...

(sus)