Roman „Eine fast perfekte Welt“: Ein Generationenroman der auf Sardinen spielt

Roman „Eine fast perfekte Welt“ : Ein Generationenroman der auf Sardinen spielt

Wie wird man glücklich in einer so unvollkommenen Welt? Darum geht es in „Eine fast perfekte Welt“. Der Roman der italienischen Bestsellerautorin Milena Agus spielt in ihrer Heimat Sardinien.

Ester heiratet Raffaele, auf den sie während des ganzen Krieges gewartet hat. Zwar glaubt Raffaele damals schon, dass Ester ihn nicht versteht, doch die Verbindung war nun mal abgemacht. Weil Ester Sardinien entfliehen will, zieht das Paar aufs Festland, bekommt Tochter Felicitas. Zurück in Sardinien wird Felicitas zur Außenseiterin.

Als sie schwanger wird, entscheidet sie, ihren Sohn allein großzuziehen, weil der Vater sie nicht liebt. Felicitas und Raffaele gehen positiv durchs Leben. Sehr tiefgründig ist die Antwort auf die Frage nach Glück (leider) nicht. Das Buch taugt als Strandlektüre, aber das Wagnis, einen Generationenroman auf 200 Seiten zu schreiben, ist nicht geglückt, weil die Figuren flach bleiben.

(mgu)