1. Kultur
  2. Buch

Thelens Buchtipp: Aufbrechen und Ankommen

Thelens Buchtipp : Aufbrechen und Ankommen

Im zehnten Teil unserer kleinen Buchtipp-Reihe geht es um den Roman „Was ich liebte“ von Siri Hustvedt. Die Autorin behandelt darin die Themen Liebe, Verlust, Kunst und Psychologie.

Die Schriftstellerin Siri Hustvedt ist längst aus dem übergroßen Schatten ihres Mannes, dem Schriftsteller Paul Auster, herausgetreten.

Ein Meilenstein auf diesem Weg war ganz sicher Hustvedts Roman „Was ich liebte“. Spätestens nach der Veröffentlichung dieses kleinen Meisterwerks stand fest, dass von der heute 66-Jährigen noch sehr viel zu erwarten sein würde.

Der Roman handelt von zwei befreundeten Künstlerfamilien im New Yorker Stadtteil SoHo zwischen 1975 und der Jahrtausendwende: Hustvedt erzählt in der Person des Kunsthistorikers Leo Hertzberg vom Aufbrechen und Ankommen, von Idealen und Lebensentwürfen, von Eltern und Kindern – und davon, wie ein tragischer Unfall ein sorgsam geplantes Glück jäh zerstört.

„Was ich liebte“ ist ein Buch über die Themen Liebe, Verlust, Kunst und Psychologie.

Siri Hustvedt: „Was ich liebte“ (2003), 471 Seiten

 Siri Hustvedt: „Was ich liebte“ (2003), 471 Seiten
Siri Hustvedt: „Was ich liebte“ (2003), 471 Seiten Foto: ZVA/xxxx