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Mönchengladbach: Bordell-Feuer mit fünf Verletzten war Brandanschlag

Mönchengladbach : Bordell-Feuer mit fünf Verletzten war Brandanschlag

Bei dem Feuer in einem Bordell in Mönchengladbach, bei dem fünf Menschen verletzt wurden, hat es sich um einen Brandanschlag gehandelt.

Die Polizei sprach am Montag von einem „eindeutigen Ergebnis” der Untersuchungen von Kripo und Landeskriminalamt. Ein 42-jähriger Familienvater, der mit Frau und zwei Kindern in einer Dachwohnung über dem Nachtclub wohnte, hatte am vergangenen Mittwoch lebensgefährliche Verbrennungen erlitten. „Sein Zustand ist immer noch kritisch”, hieß es.

Die sechsjährige Tochter des Mannes hatte ebenfalls schwere Brandverletzungen davongetragen. Seine Frau und sein Sohn sowie ein beherzter Passant, der helfen wollte, waren mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Die gesamte Familie liege noch in der Klinik, berichtete ein Polizeisprecher. Die Ermittler suchen jetzt Zeugen, die im Zeitraum des Feuers im Stadtteil Hermges Verdächtiges beobachtet haben.

Zu möglichen Streitereien in der Rotlicht-Szene oder anderen denkbaren Motiven mochte die Polizei sich nicht äußern.