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Daun: Blicke in die blauen Augen der Eifel

Daun : Blicke in die blauen Augen der Eifel

Europas Erdgeschichte rückt vom 27. Mai bis 4. Juni in den Mittelpunkt der europaweiten Geo-Woche 2006. In allen 25 europäischen Geoparks von Nordirland bis Sizilien werden Erlebniswanderungen, Vorträge, Events speziell für Kinder, wissenschaftliche Seminare und Museumsführungen angeboten.

Und dazu zählt auch der Vulkaneifel European Geopark - die Eifeler Gegend zwischen Ulmen, Manderscheid und Stadtkyll.

„Es gibt nicht viele Regionen auf der Welt, die so vom Vulkanismus geprägt sind wie die Eifel”, meint Uschi Regh von Eifel Tourismus. „Man weiß in der Nordeifel, dass hier die Vulkaneifel liegt, aber man fährt nicht unbedingt hin.” Die Eifelanerin schiebt nach: „Dabei ist das doch in einem Tagesausflug möglich und es gibt so viel zu entdecken.”

Beispielsweise Trockenmaare und Kraterseen, die Felsen von Gerolstein oder im Maarmuseum von Manderscheid das Eckfelder Urpferdchen. Letzteres ist der spektakuläre Fund aus den neunziger Jahren, der beweist, dass es Vulkanismus in der Eifel bereits vor 45 Millionen Jahren gab.

„Wir sind sehr gespannt, wie diese erstmalige Geoparkwoche bei den Besuchern einschlägt”, freut sich Andreas Schüller, wissenschaftlicher Leiter des europäischen Geoparks Vulkaneifel, auf die Projektwoche. „Wir bieten auch Jeep-Touren für Wandermüde mit unseren Geoparkrangern an”, weist er beispielsweise auf die „Zeitreise durch die Erdgeschichte” am Samstag, 27. Mai, jeweils um 10 Uhr und um 14 Uhr für 26 Euro pro Person hin. (Buchung unter Telefonummer 06593 998327).

„Die Augen der Eifel sind die Maare”, zitiert Uschi Regh die Eifeldichterin Clara Viebig. Deshalb steht am Samstag, 3. Juni, eine Exkursion zum Meerfelder Maar, dem größten Kratersee in der Eifel, an. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz Landhotel Maarblick/Hotel Café am Maar.