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Köln: Bislang 40.000 Besucher in Kölner Impressionisten-Ausstellung

Köln : Bislang 40.000 Besucher in Kölner Impressionisten-Ausstellung

Mehr als 40.000 Besucher haben bislang die Ausstellung mit bedeutenden impressionistischen Landschaftsbildern im Kölner Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud gesehen.

Die Landschaftsbilder von Max Liebermann (1847-1935), Lovis Corinth (1858-1925) und Max Slevogt (1868-1932) sind seit 30. April zu sehen. Diese Schau des „Dreigestirns des Impressionismus” präsentiert nach Angaben von Kurator Götz Czymmek das ganze Spektrum impressionistischer Landschaftsmalerei aus Deutschland. Er zählt die in Köln gezeigten Arbeiten zu den Höhepunkten im Werk der drei Künstler.

Die sechs Blöcke, in die die Kölner Schau aufgeteilt ist, verdeutlichen auch die Entwicklung der einzelnen Maler. So werden ein Zeitraum von 40 Jahren und eine enorme künstlerische Spannbreite abgedeckt.

Dabei profitiert die Schau von der neuen Lichttechnik, die erstmals auch für eine Wechselausstellung eingesetzt wird. Jedem Künstler ist zudem eine Wandfarbe zugeordnet, die für sein Werk eine besondere Bedeutung hat. So hängen die Gemälde von Liebermann auf grauem Hintergrund, die Arbeiten von Slevogt auf blauen Wänden, während Corinths Werke auf grünen Wänden gezeigt werden. Ergänzt wird die Gemäldepräsentation mit einer Kabinettausstellung mit Arbeiten auf Papier von Liebermann, Corinth und Slevogt.

Die mehr als 90 Gemälde werden noch bis 1. August gezeigt. Eine Verlängerung ist nach Angaben eines Museumssprechers nicht möglich. Nach Köln ist die Ausstellung vom 12. September bis 5. Dezember im Museum of Fine Arts in Houston zu sehen.

Die Schau ist dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 22 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.