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New York: Bilder von Tamara de Lempicka werden in New York versteigert

New York : Bilder von Tamara de Lempicka werden in New York versteigert

Zehn Werke von Tamara de Lempicka (1898-1980) aus der Sammlung Wolfgang Joop kommen am 5. und 6. Mai bei Sothebys in New York unter den Hammer.

Zur Auktion kommt nach Angaben von Sothebys zum Beispiel das Gemälde „Portrait de Marjorie Ferry” (1932), ein Porträt der in England geborenen und in Paris lebenden Kabarettsängerin Marjorie Ferry, das ihr Ehemann in Auftrag gab. Das Bild, das die Sängerin als Göttin darstellt, wird auf vier bis sechs Millionen US-Dollar geschätzt.

Versteigert wird auch das millionenschwere Gemälde „Portrait de la Duchesse de la Salle” (1925), das bisher in fast jeder Lempicka-Ausstellung zu sehen war. Das populäre Bild zeigt die in Griechenland geborene Marika Duchess de la Salle de Rochemaure.

Die Art-Déco-Künstlerin Lempicka wurde am 16. Mai 1898 in Warschau geboren. Über Russland kam sie 1918 nach Paris, wo sie ab 1922 in den Salons ihre Werke ausstellte und sich als Diva inszenierte.

1939 blieb sie mit ihrer Familie nach einem Urlaub in den USA, wo sie bis 1974 lebte. Danach zog die Künstlerin, um die es bereits ab den 1950er Jahren mit der Durchsetzung der abstrakten Malerei stiller geworden war, nach Mexiko, wo sie 1980 starb.

Der Modeschöpfer Joop verbrachte laut Sothebys Jahrzehnte damit, eine Kunstsammlung aufzubauen, in der die Werke Lempickas eine Schlüsselposition einnahmen. Es sei ihm gelungen, „eine Gruppe von Arbeiten mit musealem Rang zusammenzutragen”, hieß es.