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Aachen: Bagger statt Boxer, Wohnen statt Reiten

Aachen : Bagger statt Boxer, Wohnen statt Reiten

„Zugegeben, der Freitag verlief etwas schleppend”, räumt Veranstalter Daniel Hornemann ein, „aber nach einem guten Samstag hatten wir dann einen sehr guten Sonntag.” Insgesamt gab es bei der zweiten Auflage der Aachener Bau- und Immobilienmesse deutlich mehr Besucherinnen und Besucher als bei der Premiere im letzten Jahr.

Aber nicht nur deshalb teilen viele Aussteller die Einschränkung des Verantwortlichen nicht. Ein Immobilienmakler beispielsweise hat festgestellt: „Wir haben uns die Messe im letzten Jahr angeschaut, und dann entschieden, in diesem Jahr auf jeden Fall dabei zu sein. Die Veranstaltung hat echtes Potenzial sich zu entwickeln. Und wir haben gute Gespräche mit Kunden gehabt - auch am Freitag.”

Kaum anders der Vertreter einer Installationsfirma: „Am Freitag war es zwar deutlich ruhiger als jetzt am Sonntag. Aber wir haben da eigentlich sogar mehr gute Gespräche gehabt. Es war viel Fachpublikum hier.”

Insgesamt ist das Angebot im Vergleich zum Vorjahr deutlich verstärkt worden, erstreckt sich jetzt schon auf zwei Hallen. „Vor allem gewachsen sind die Angebote zum Innenausbau und Wohnen”, sagt Hornemann.

Ohne dass das zu Lasten anderer regionaler Aussteller gegangen wäre, die praktisch aus allen Gewerken der Baubranche, der Finanzdienstleistung, Architektur, dem Fertighaus- und Bauträgerbereich, aus Dienstleistern rund ums Thema oder eben Maklern bestand.

Außerdem gab es Kinderbetreuung, und mit „Älter werden in Aachen” und barrierefreiem Bauen ein Schwerpunktthema. Was das Publikum offensichtlich honorierte, denn der Informationsbedarf sei groß, die Fragen zahlreich gewesen sagten die Aussteller dieses Bereichs.

Für das nächste Jahr ist die Ansage der veranstaltenden ABIT deshalb ganz klar: „Die dritte Messe wird es auf jeden Fall geben. Auch wieder hier auf dem Turniergelände des ALRV an der Krefelder Straße in Aachen. Und auch wieder zur selben Zeit im Jahr. Vorgesehen sind bisher der 2. bis 4. Mai, aber da möchten wir uns noch nicht völlig festlegen”, so Daniel Hornemann. Und: „Wir haben aber auch schon geklärt, dass es weitere Möglichkeiten gibt zu wachsen.”