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Köln/Aachen: Autobahnpolizei stoppt illegales Autorennen

Köln/Aachen : Autobahnpolizei stoppt illegales Autorennen

Die Autobahnpolizei in Nordrhein-Westfalen hat ein illegales Autorennen nach dem Vorbild des britischen „Gumball”-Rennens gestoppt.

Bei der international organisierten Veranstaltung hätten hochwertige Autos über öffentliche Straßen von Belgien über die Niederlande und Deutschland bis nach Polen fahren sollen. Die Polizei stellte vier Fahrzeuge sicher.

Ein weiteres Team musste an der belgischen Grenze bei Aachen umkehren. Die Polizei war am frühen Donnerstagmorgen an mehreren Kontrollpunkten mit 140 Beamten im Einsatz.

Die Polizei habe bereits Anfang der Woche Kenntnis von dem illegalen Rennen erhalten und sich entsprechend vorbereitet, hieß es am Donnerstag. Den Veranstaltern sei bereits am Montag mitgeteilt worden, dass es sich um eine illegale Veranstaltung handelt, die in Deutschland nicht möglich sei.

Vier Rennteilnehmer wurden am Donnerstagmorgen an einer Kontrollstelle am Rastplatz Königsberg auf der Autobahn 44 gestoppt. Die Fahrer hätten sich teils uneinsichtig gezeigt, ihre Autos wurden sichergestellt. Nach Polizeiangaben können die Besitzer ihre Wagen erst am Samstag wieder in Empfang nehmen. Sie müssen außerdem mit einer Anzeige und mit einem Fahrverbot rechnen.

Bei dem britischen „Gumball” -Rennen, bei dem Nobel-Karossen durch ganz Europa jagen wollten, hatte sich kürzlich ein schwerer Unfall ereignet. Ein 67 Jahre alter Mann war in Mazedonien von einem Teilnehmer angefahren worden und später gestorben. Daraufhin wurde die Veranstaltung beendet.