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Mönchengladbach: Angeklagter widerruft Totschlag-Geständnis

Mönchengladbach : Angeklagter widerruft Totschlag-Geständnis

Ein wegen Totschlags an seiner Freundin Angeklagter aus Mönchengladbach bestreitet den Vorwurf, die junge Frau mit 13 Messerstichen tödlich verletzt zu haben.

Der zur Tatzeit 20-Jährige muss sich seit vergangener Woche vor der Jugendkammer des Landgerichts Mönchengladbach verantworten. Das Verbrechen hatte sich Ende 2006 in der Wohnung des Opfers in Erkelenz ereignet. Sein ursprüngliches Geständnis hatte er im Prozess widerrufen.

Er sei von der Haftrichterin nicht ausreichend über sein Schweigerecht belehrt worden, wollte die Verteidigung gestern „intellektuelle Minderbegabung” geltend machen. Das Gericht war aber der Ansicht, dass er sehr wohl dazu in der Lage war, die Situation zu beurteilen.