1. Kultur

Aachen: AN-Aktion für junge Leute: Der Praktikumsknigge

Aachen : AN-Aktion für junge Leute: Der Praktikumsknigge

Praktikanten wollen einen guten Eindruck und nichts falsch machen. Im Arbeitsalltag gelten oft besondere Regeln und Konventionen. Hier ein paar Tipps für den perfekten Auftritt in der neuen Firma. Die „New Economy” hat nicht nur die Krawatten aus den Büros verbannt, sondern auch das förmliche „Sie” zwischen den Kollegen. Doch in vielen klassischen Bran-chen - wie etwa bei Banken und Versicherungen - herrschen noch immer die herkömmlichen Benimmregeln.

Wie verhält sich der Praktikant, der noch nicht weiß, welcher Umgangston gepflegt wird? Er siezt erstmal. Beim Grüßen gilt: Der Rangniedere grüßt den Ranghöheren zuerst. Anders beim Händedruck: Hier ist es der Chef, der die Hand zuerst zum Gruß reicht. Praktikanten haben viele Fragen - und sollen diese auch stellen. Manchmal sind Kollegen im Stress.

Dann gilt: Nur stören, wenn es sich um Probleme handelt, die den Arbeitsprozess stoppen oder einschränken würden. Alles weitere hat Zeit, bis die Situation wieder entspannter ist. Viele Praktikanten neigen dazu, ihre soziale Stellung mit einem devoten Verhalten zu verstärken und zu allem „ja” und „Amen” zu sagen.

Dabei setzen viele Unternehmen gerade auf die unverbrauchte Urteilsfähig-keit des „Neuen”. Wird man also nach seiner Meinung gefragt, sollte man diese auch äußern. Allerdings auch nur dann. Gut kommt Kritik an, wenn sie konstruktiv ist, man also gleich Verbesserungs-vorschläge liefert.