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Köln: Alexandra Wilcke am Montag im ZDF-Krimi

Köln : Alexandra Wilcke am Montag im ZDF-Krimi

Wenn am Montagabend die Quote stimmt, dann wird ein immer mal wieder im Aachener Grenzlandtheater gastierender Publikumsliebling zum ZDF-Serienstar.

Alexandra Wilcke spielt in „Rotlicht - Die Stunde des Jägers” (20.15 Uhr) an der Seite von Helmut Zierl die Hauptrolle der Anna. Wir sprachen mit ihr über die Rolle.

„Eine spannende Aufgabe”, sagt sie. „Anna ist eine Figur, die viele Geheimnisse birgt.” Selbst aus dem Rotlichtmilieu stammend, arbeitet Anna jetzt als Streetworkerin, um den „gefallenen Mädchen” zu helfen.

Als Freundin von Kommissar Rehberg (Helmut Zierl), der in Berlin als Sonderermittler im Bereich illegaler Prostitution eingesetzt ist, ergibt sich daraus eine konfliktreiche Konstellation . . .

Alexandra Wilcke hat sich auf die nicht einfache Rolle in Gesprächen mit einer Freundin vorbereitet, die selbst in einer vergleichbaren „sozial schwierigen” Szene arbeitet. Eine wertvolle Informationsquelle, die ihr in so mancher Szene half, Anna als Figur glaubhaft zu machen. „Manches hätte ich sonst ganz anders gespielt.”

Bereits vor elf Jahren ging im ZDF ein erster „Rotlicht”-Film mit Helmut Zierl auf Sendung, im Jahr 2000 folgte dann ein zweiter Teil, bereits mit Alexandra Wilcke in der weiblichen Hauptrolle. Wenn der dritte heute gut läuft, dann soll daraus eine Serie werden. Alexan-dra Wilcke: „Jetzt heißt es Daumendrücken!”

Aachen hat die beliebte Darstellerin nicht vergessen, auch wenn sie sich gegenwärtig eher auf den jungen deutschen Film konzentriert, wie sie erzählt.

Möglicherweise gibt es aber demnächst ein Wiedersehen im Grenzlandtheater mit einem Solostück, das ihr der Berliner Autor Michael Münzberg auf den Leib geschrieben hat und in Kürze auf einer Berliner Bühne herauskommen soll: „Eines langen Tages Reise in das Licht”.

Es dreht sich um eine Schauspielerin, die in ihrem Beruf die unterschiedlichsten Dinge gleichzeitig macht - wie Alexandra Wilcke eben. Grenzlandtheater-Intendant Manfred Langner habe schon großes Interesse signalisiert.

Zunächst einmal richtet sich die Wahl-Berlinerin gerade in Köln einen Zweitwohnsitz ein, die Medienstadt am Rhein hat ihr auch noch einiges zu bieten . . .