Köln: Ärger um Prince-Konzert in Köln

Köln : Ärger um Prince-Konzert in Köln

Nach den Problemen beim Konzert des US-Sängers Prince in Köln hat der Veranstalter Verständnis für die Enttäuschung der Fans gezeigt.

„Wir bedauern die den Fans entstandenen Unannehmlichkeiten”, sagte Veranstalter Dirk Becker am Freitag. Ein Statement des Künstlers oder seines Managements zu den Vorfällen liege auch nach mehrmaligem Nachfragen noch nicht vor.

Das einzige Deutschlandkonzert des Künstlers („Purple Rain”) hatte am Donnerstagabend in der Kölner Arena mit erheblicher Verspätung begonnen. Schon nach dem ersten Lied verließ Prince die Bühne wieder und blieb fast 45 Minuten verschwunden. Danach wurde das Konzert fortgesetzt, wobei sich viele Besucher über die zu laute Musik und die schlechte Abmischung beklagten.

Becker betonte, dass er als Veranstalter auf den Sound keinen Einfluss habe. Die gesamte Ton- und Lichttechnik sei vom Künstler mitgebracht und auch von dessen Personal bedient worden. Auch die Bereiche Lautstärke, Songauswahl und Produktion fielen unter die alleinige Verantwortung der Künstler, ebenso wie die Länge des Konzerts.

Der Auftritt war nach etwas über einer Stunde beendet, üblicherweise steht Prince bis zu dreimal so lange auf der Bühne. Die Arena war fast ausverkauft, wobei die Tickets bis zu 150 Euro gekostet haben.

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