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München/Aachen: ADAC-Luftrettung: Aachen auf Platz drei

München/Aachen : ADAC-Luftrettung: Aachen auf Platz drei

Die Einsätze der Luftretter von ADAC und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) haben deutlich zugenommen. Die 44 ADAC-Hubschrauber mussten im vergangenen Jahr bundesweit mehr als 42.200 Mal aufsteigen.

Das waren rund 2700 Rettungsflüge mehr als 2006, wie der ADAC am Dienstag in München mitteilte. Bei durchschnittlich 116 Einsätzen pro Tag versorgten die „Gelben Engel” insgesamt rund 36.500 Patienten. Als einen der Gründe für den starken Anstieg der Einsätze nannten die Retter die vielen Fälle von lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im milden Winter 2006/2007 und dem darauf folgenden ungewöhnlich warmen Frühjahr.

Die meisten Einsätze musste „Christoph 31” in Berlin mit fast 3000 Starts absolvieren. „Christoph 20” in Bayreuth stieg mit rund 1730 Flügen am zweithäufigsten auf, danach folgt „Christoph Europa 1” in Aachen mit rund 1710 Einsätzen.

Bei mehr als der Hälfte aller Einsätze (58 Prozent) handelte es sich nach ADAC-Angaben um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. In 16 Prozent der Fälle ging es zu Verkehrsunfällen. Bei mehr als 15 Prozent aller Einsätze mussten Unfälle bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld behandelt werden.

Die Zivilschutz-Hubschrauber des BKK wurden im Vorjahr zu rund 16.730 Notfällen gerufen. Täglich hoben die orangefarbenen Helikopter damit bundesweit zu 45 Rettungsflügen ab. Die Zahl der Einsätze stieg damit den Angaben zufolge im Vergleich zu 2006 um fünf Prozent. Spitzenreiter bei den Luftrettungszentren ist der in Hamburg stationierte „Christoph 29” mit 2066 Einsätzen.