Kreis Heinsberg: Kreismusikschule feiert Schumann-Geburtstag

Kreis Heinsberg: Kreismusikschule feiert Schumann-Geburtstag

Eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte hat Geburtstag - und die Kreismusikschule Heinsberg feiert mit. Am 8. Juni im Jahr 1810 wurde Robert Schumann geboren.

200 Jahre und ein paar Tage später stehen seine Musik und sein Leben im Mittelpunkt eines moderierten Konzerts. „Möcht´ ich zerspringen vor lauter Musik” lautet der Titel des besonderen Programms.

Mit diesen Worten beschrieb Robert Schumann 1837 seine Art, Musik wahrzunehmen: nicht nur als Kunst, sondern auch als Lebenseinstellung, die aus seinem Inneren kam und in zahlreichen Kompositionen nach außen drängte.

Einige dieser Kompositionen erklingen am Samstag, 19. Juni, ab 20 Uhr in der Wegberger Mühle. Gestaltet wird das Programm von Dozenten und fortgeschrittenen Schülern der Kreismusikschule. Ernest Frissen (Violine) und Andreas Schell (Klavier) geben Einblicke in die Instrumentalmusik Schumanns - von der frühen Klavier- bis zur späten Kammermusik, vom Virtuosenstück bis zur romantischen Träumerei.

Natalie Diart (Sopran) gibt Einblick in einige Liederzyklen Schumanns und stellt gemeinsam mit Schülerinnen ihrer Gesangsklasse einige seiner über 150Lieder vor. Begleitet werden die Sängerinnen von Dr. Irina Fuchs am Klavier.

Zwischen den Musikbeiträgen führt Dominik Mercks als Moderator durch das abwechslungsreiche Leben Robert Schumanns: von seiner kurzen Karriere als Pianist bis zu seinem späten Erfolg als Komponist, von seelischen Krisen über romantische Ideale bis zur Liebe zu seiner Frau Clara.

Der Schumann-Abend wird von der Kreismusikschule gemeinsam mit ihrem Förderkreis veranstaltet. Er ist Teil der bundesweiten Aktion „Tag der Musik”, die vom Deutschen Musikrat organisiert wird.

Karten für das Konzert sind im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Kreismusikschule in Erkelenz am Schulring 38 sowie an der Abendkasse erhältlich.

Schüler und Studenten haben bei dieser Veranstaltung freien Eintritt.

Mehr von Aachener Zeitung