Kreis Heinsberg: Kreis Heinsberg: Hoher Hygienestandard in Krankenhäusern

Kreis Heinsberg: Kreis Heinsberg: Hoher Hygienestandard in Krankenhäusern

Auch vier Krankenhäuser im Kreis Heinsberg haben es jetzt blau auf weiß: Die Hygiene, die in Krankenzimmern und Operationssälen bekanntlich lebenswichtig ist, wird demnach in diesen Einrichtungen sehr ernst genommen.

Jetzt wurden sie jedenfalls für ihren hohen Hygienestandard mit dem blau-weißen Siegel der euregionalen Initiative euPrevent ausgezeichnet. Vertreter der Häuser nahmen in Aachen die Auszeichnung entgegen.

Der aktuellen öffentlichen Diskussion um Hygienemängel in deutschen Krankenhäusern wollen das Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz, das St.-Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen, das Städtische Krankenhaus Heinsberg und die St.-Antonius-Klinik Wegberg damit ein deutliches Zeichen entgegensetzen.

„Es ist ein guter Tag für die Patienten, denn sie bekommen durch diese Auszeichnung Sicherheit”, erklärte Dr. Karl-Heinz Feldhoff, der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Heinsberg, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Dott, dem Leiter des Institutes für Hygiene und Umweltmedizin an der RWTH ­Aachen, leitete. Feldhoff ergänzte: „Ich bin sehr positiv überrascht, welch hohen Stellenwert die hygienischen Fragen im Hinblick auf die heutigen Problemkeime in den Häusern einnehmen.”

Im Rahmen der europäischen Initiative euPrevent erarbeitete in der Euregio Maas-Rhein ein Projekt von Medizinern und Hygienefachleuten, das sich mit der Situation und Verbesserung der Krankenhaushygiene in der Euregio beschäftigt, einen Maßnahmenkatalog zur Sicherung der Krankenhaushygiene. Krankenhäuser aus der Euregio Maas-Rhein bekamen die Möglichkeit, die Einhaltung von Hygiene sichernden Maßnahmen in ihrem Haus kontrollieren zu lassen.

Freiwillige Untersuchung

Dieser freiwilligen Untersuchung haben sich 24 Krankenhäuser erfolgreich unterzogen. Als Beleg der Qualität der Hygienemaßnahmen in ihrem Haus haben sie jetzt ein Siegel erhalten, das sie künftig zur Patienteninformation führen dürfen.

Das Siegel soll künftig auch in anderen Regionen Deutschlands, etwa im Raum Bonn, Anwendung finden.