Kreis Düren: Kreis baut die Lebensmittelüberwachung weiter aus

Kreis Düren: Kreis baut die Lebensmittelüberwachung weiter aus

Gammelfleischskandal, Gift im Kinderspielzeug, Mäuseplagen in den Städten - das Thema Verbraucherschutz hat in den letzten Monaten deutlich an Bedeutung gewonnen.

Sichere Lebens- und Verbrauchsmittel und eine leistungsstarke öffentliche Lebensmittelüberwachung haben im Bewusstsein der Bürger inzwischen einen außerordentlich hohen Stellenwert.

Um diesem noch stärker als bisher Rechnung zu tragen, strebt die Kreisverwaltung Düren in Zusammenarbeit mit dem Land NRW eine Verstärkung des Kontrollpersonals in diesem Bereich an.

„Trotz positiver Rückmeldungen der Fachaufsichtsbehörden über die bisherige Arbeit im Bereich der Lebensmittelkontrolle möchte die Kreisverwaltung Düren mit Unterstützung des Landes den weiter steigenden Anforderungen Rechnung tragen und eine weitere Planstelle im Bereich der Lebensmittelkontrolle einrichten”, so Landrat Wolfgang Spelthahn.

Das Land NRW hat sich aktuell bereiterklärt, den Kreis Düren finanziell bei der Ausbildung durch Übernahme der Ausbildungskosten zu unterstützen. Desweiteren wurden dem Kreis Düren inzwischen vom Land NRW zwei amtliche Kontrollassistenten zusätzlich zum eigenen Personal dauerhaft zur Verfügung gestellt. Diese Assistenten unterstützen die Lebensmittelkontrolleure in ihrer Arbeit und sorgen für eine noch höhere Kontrolldichte.

„Auch wenn es eine absolute Sicherheit aufgrund der immer wieder auftretenden kriminellen Energie nicht geben kann, so stellen die vorgesehenen Maßnahmen sicher, dass schwarze Schafe noch eher auffallen und damit der Verbraucherschutz nochmals deutlich aufgewertet wird”, bewertet Spelthahn die Prioritätensetzung als sinnvoll und nachhaltig.

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