Innenstadtfonds: Kommunalministerium will kriselnde Innenstädte weiter unterstützen

Innenstadtfonds : Kommunalministerium will kriselnde Innenstädte weiter unterstützen

Damit Innenstädte attraktiv bleiben und ihr Erscheinungsbild nicht durch leerstehende Lokale geprägt wird, will die NRW-Landesregierung langfristig Hilfsgelder bereitstellen.

Der sogenannte Innenstadtfonds soll verlängert werden, wie Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf sagte. Der Fonds startete 2020 zunächst mit 40 Millionen Euro, Anträge von Kommunen für weitere 30 Millionen Euro können noch bis Ende April eingereicht werden.

Doch auch danach soll es weitergehen. Wie viel Geld dann bereitgestellt werden, ist noch unklar – darüber berät die Landesregierung noch. Scharrenbach betonte aber: „Es kommt neues Geld, es wird verstetigt.“

Konzepte für Umnutzung

Mit dem Geld werden Konzeptpapiere für Umnutzungen bezahlt oder es fließen Mieten für Zwischennutzungen von leeren Lokalen, etwa für Ausstellungen. Für die erste Tranche des Fonds von 40 Millionen Euro gingen mehr als 100 Anträge verschiedener Kommunen ein, von Aachen über Gütersloh, Höxter und Oberhausen bis Zülpich.

Durch den boomenden Online-Handel sind die Innenstädte unter Druck, viele Gewerbetreibende haben ihre stationären Läden aufgegeben - besonders in den Fußgängerzonen von kleineren oder mittelgroßen Städten ist der Leerstand groß. Die Corona-Pandemie samt ihrer Einkaufsbeschränkungen hat die Verödung von Einkaufsstraßen noch verstärkt.

(dpa)