Kreis Heinsberg: KoKoBe: Nach Wasserschaden folgt tolle Idee

Kreis Heinsberg: KoKoBe: Nach Wasserschaden folgt tolle Idee

Manchmal kann etwas zunächst Unangenehmes richtig gut enden. Ein schönes Beispiel dafür ist ein Wasserschaden in einem Büro der KoKoBe, der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung für den Kreis Heinsberg.

Dieser hatte sich am Pfingstwochenende kurz nach der Einweihung der neuen Räume in Heinsberg ereignet. Bis Ende August waren die Büroräume an der Apfelstraße 33a danach komplett renoviert und saniert worden. „Unser Beratungsangebot fand aber natürlich auch während der Renovierungsarbeit weiterhin statt“, erklärte die KoKoBe-Mitarbeiterin Sonja Jütten.

Nun sei das Büro endlich wieder voll und ganz nutzbar, freute sie sich und fügte hinzu: „Zur sozusagen zweiten Einweihung hatten die Teilnehmer unseres einmal im Monat stattfindenden KoKoBe-Stammtisches eine wirklich tolle Idee: Sie schlugen vor, das neu renovierte Büro gemeinsam bunt und freundlich zu gestalten.“ So bemalten die Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Willkommen in der KoKoBe! Hände reichen — Kennenlernen — Hand anlegen und gestalten“ erste kleine Leinwände mit farbenfrohen Handmotiven.

„Das erste Ergebnis kann sich sehen lassen und soll auch noch erweitert werden! Die Aktion hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und wird weiter fortgeführt werden, denn es sind wirklich tolle Kunstwerke dabei entstanden“, so Jütten stolz. Die bunten Bilder könnten im Büro der KoKoBe in Heinsberg an der Apfelstraße 33a bestaunt werden. „Wir sind begeistert, dass so viele dabei geholfen haben, das Büro zu verschönern und mit zu gestalten. So hatte der Wasserschaden doch noch etwas Positives.“

In allen drei KoKoBe-Büros — also auch in Hückelhoven an der Doktor-Ruben-Straße 34 und in Oberbruch an der Parkstraße 22a — können die kostenlosen Veranstaltungskalender „Gemeinsam“ mit inklusiven Freizeitangeboten abgeholt werden.

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