Kreuzau: Kölner Karnevalsstars begeistern Kreuzau

Kreuzau : Kölner Karnevalsstars begeistern Kreuzau

„Ne Knallkopp”, „Et fussich Julsche”, „Ne Kölsche Schutzmann”, die Cheerleader des 1. FC Köln und viele mehr stürmten nacheinander die Bühne. Nein, es ist nicht von einer Karnevalsshow wie „Karnevalissimo” oder „Karneval Hoch Drei” die Rede, sondern vom Programm in der Kreuzauer Festhalle.

Schon zum siebten Mal sorgten Künstler des Stammtisch Kölner Karnevalisten beim „Rheinischen Abend” der Kirmesgesellschaft Kreuzau schon vor Beginn der Session für unzählige Lacher und staunende Augen.

„Die Kontakte zu den Kölnern sind aus privaten Freundschaften entstanden. Inzwischen ist die Veranstaltung ein Selbstläufer, denn die Künstler schätzen die Atmosphäre, die Zuschauer das tolle Programm”, erzählte der 1. Vorsitzende der Kirmesgesellschaft, Günter Kirschbaum, und fügte hinzu: „Bei uns gibt es auch keine Pausen! Hier geht es Schlag auf Schlag!” Die ausverkaufte Festhalle dankte es mit vielen Lachern und tosendem Applaus.

Ein solches Programm sieht man selten, wenn nicht nie in Düren, „vor allem wäre es nicht zu finanzieren”, so Kirschbaum. Denn: Kölner Karnevalsstars aus Film und Fernsehen gaben sich das Mikro nacheinander in die Hand. Die Kreuzauer Kirmesgesellschaft hat Glück: Die Künstler treten umsonst auf!

„Der Auftritt in Kreuzau ist eine Vorvorprüfung für die neue Session”, erzählte Jürgen Blum, Vorsitzender des Stammtisch Kölner Karnevalisten. Rund 50 Künstler und Gruppen sind Mitgleid im Stammtisch, beim großen Auftritt im Kölner Maritim können aber nur 15 Acts auf die Bühne. „Die Auswahl ist hart. Die Künstler müssen beispielsweise hier in Kreuzau alles geben, um im Maritim für die neue Session auf sich aufmerksam zu machen”, erklärte Blum. Die erste Garnitur des Stammtisches zu denen neben Guido Cantz auch die „Höhner” und „De Räuber” gehören, haben ihre Terminbücher schon voll und werden entsprechend geschont.

Ob Büttenrede, Tanz, Musik oder Bauchredner - dem Kreuzauer Publikum gefiel es. „Die Karten waren innerhalb kürzester Zeit weg”, freute sich Kirschbaum. Kein Wunder: Schließlich wollen viele das Programm der Kölner Karnevalisten hören, bevor sie damit durch die Säle ziehen.