Heinsberg-Kempen: Kleine Kapelle mit viel Einsatz saniert

Heinsberg-Kempen: Kleine Kapelle mit viel Einsatz saniert

In neuem Glanz präsentiert sich die kleine Kapelle im Kempener Ortsteil Theberath.

Mit den Pflasterarbeiten im Außenbereich, zu denen sich Hans Goertz, Hardy Hausmann, Marco Herzog, Norbert Jopen, Heinz-Josef Lüttgens und Hans-Peter Thissen erneut ein Stelldichein gaben, wurde die Baumaßnahme nunmehr abgeschlossen.

Ein Kapellenfest lieferte im Juli 2002 den finanziellen Grundstock für die dringend notwendige Instandsetzung, die zunächst das Ziel hatte, das marode Dach zu ersetzen. Überrascht wurden die Organisatoren von der vielfältigen Unterstützung, die es schließlich ermöglichte, das Kleinod wieder völlig in Stand zu setzen. Viele Geldspenden und Unterstützung mit Material und Arbeitskraft trugen dazu bei.

Das schlechte Ziegeldach wurde durch ein Schieferdach ersetzt. Außerdem wurde eine Dachrinne aus Kupfer angebracht und das Wasser in die Kanalisation geleitet, um neue Mauerschäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Der Innenputz wurde entfernt und auch der Altar neu gemauert und mit einer neuen Platte versehen.

Ausgehoben, zementiert und mit einer Feuchtigkeitssperre versehen wurde der Fußboden. Soweit das alte Mosaik erhalten werden konnte, wurde es wieder eingesetzt und mit einem Blausteinfries ergänzt. Die Fenster der Kapelle erhielten eine Bleiverglasung mit den Symbolen des Kelches und eines Kreuzes . Restauriert wurde auch die geschmiedete Kapellentür.

Das zunächst ausgestemmte und anschließend komplett neue eingefugte Mauerwerk ist das I-Tüpfelchen der Kapellensanierung. Dass diese frühzeitig, noch vor dem Kapellenjubiläum im nächsten Jahr abgeschlossen werden konnte, ist auch einigen engagierten Rentnern zu verdanken, die die Restaurierung des Kreuzes, der Skulpturen und der Kniebank aus Holz übernahmen.

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