Heinsberg: Kirchen „kriegen was ab”

Heinsberg: Kirchen „kriegen was ab”

Ein kirchliches Jubiläum lässt sich nicht nur mit festlichen Gottesdiensten, sondern darüber hinaus auch äußerst humorvoll feiern. Das bewies die evangelische Kirchengemeinde in Heinsberg, die anlässlich ihres 400-jährigen Bestehens zum sogenannten Kirchenkabarett mit der Kölner Gruppe „Klüngelbeutel” in die Aula der Realschule eingeladen hatte.

In Heinsberg habe der ökumenische Frühling begonnen, scherzte schon Pfarrer Sebastian Walde in seiner Begrüßung. Gerade erst habe man am Buß- und Bettag ökumenisch Gottesdienst gefeiert. Jetzt gäbe es schon „Szenen einer Ehe”, erklärte er in Anspielung auf das Motto des Kabarett-Abends, zu dem er rund 170 Zuschauer willkommen hieß, darunter auch Realschulleiter Reinhard Welters.

„Ob es hier in Heinsberg zu einer ökumenischen Ehe kommen wird, weiß ich nicht. Aber wir sind auf dem richtigen Weg”, betonte er. Dann traten die Akteure auf die Bühne: die Sozialpädagogin Ulrike Behmenburg, der Pfarrer Wolfram Behmenburg sowie am Klavier Walter Kunz, ebenfalls Pfarrer. Als „kleine satirische Reise durch die schöne bunte Kirchenwelt” kündigte Behmenburg das zweistündige Programm an, als bunte Mischung aus den bisherigen acht Programmen des Ensembles, vor allem aber als ökumenisches Programm: „Bei uns kriegen immer alle Kirchen was ab.”

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