Aachen: Kaum Krawalle und ein ehrlicher Finder

Aachen: Kaum Krawalle und ein ehrlicher Finder

Die Aachener Polizei hat eine weitgehend positive Bilanz der Rosenmontagszüge in der Städteregion Aachen gezogen.

Die Beamten und Beamtinnen mussten weniger einschreiten als in den vergangenen Jahren. Es gab weniger Randale, Schlägereien und Körperverletzungen am Rande der Züge - und insgesamt auch weniger Streitereien während des gesamten Karnevalstrubels.

„Die Leute scheinen sich beim Feiern in diesem Jahr besser verstanden zu haben”, so Polizeisprecher Paul Kemen.

Dazu passe auch eine kleine Rosenmontagsgeschichte von einem ehrlichen Finder. Er hatte am späten Montagabend vor einer Gaststätte in der Aachener Innenstadt einen Umschlag gefunden. Als er hineinguckte, entdeckte er darin über 2000 Euro in Scheinen. Ohne lange zu überlegen ging der Mann zur Wache, legte das Geld auf den Tisch und sagte nur kurz: „Gefunden!” Ihm sicher ist ein Finderlohn von fünf bzw. drei Prozent der Geldsumme.

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