Providence/London: Wo ist das Wasser auf dem Mond versteckt?

Providence/London: Wo ist das Wasser auf dem Mond versteckt?

Wer schon mal ein Bild vom Mond gesehen hat, weiß: Meere und Flüsse wie auf der Erde gibt es dort nicht. Forscher dachten lange, dass der Mond staubtrocken ist. Nun kam heraus: Tief im Boden des Mondes könnte es genauso viel Wasser geben wie tief in der Erde.

Das Wasser fließt zwar nicht auf der Oberfläche — dort sind fast nur Staub und Steine. Aber zwischen den Steinen liegen auch kleine Kügelchen.

Sie entstanden, als vor sehr langer Zeit Vulkane ausbrachen. Dabei wurden heiße, geschmolzene Steine aus dem Inneren des Mondes nach oben geschleudert und dann zu Vulkan-Glas. Vor vielen Jahren brachten Astronauten solche Kügelchen vom Mond mit zur Erde.

In jedem einzelnen Kügelchen fanden die Forscher zwar nur ganz wenig Wasser. Aber mit einem Satelliten, der um den Mond kreist, haben die Forscher aus dem Land USA jede Menge solcher Kügelchen entdeckt.

Das zeigte den Fachleuten: In der Tiefe des Mondes muss es viel Wasser geben. Die Experten sagen: Wenn in der Zukunft Menschen zum Mond fliegen, müssen sie vielleicht etwas weniger Wasser von der Erde mitbringen.

(dpa)