1. Karlo Clever

Wie entstehen eigentlich Geldmünzen?

Wie entstehen eigentlich Geldmünzen?

Wir haben sie im Portemonnaie: Geldmünzen. In Deutschland werden sie nur an fünf Orten gepresst — in Berlin, München, Stuttgart, Hamburg und Karlsruhe. Dort stehen Münzprägepressen. Bevor das Geld so ausschaut, wie du es kennst, wird es dort verarbeitet.

Es beginnt mit einem runden Metallplättchen. Das wird mit anderen Plättchen über ein Laufband in einen runden Behälter befördert. Diese Fülltrommel hat die Aufgabe, die Plättchen zu trennen und aufzureihen. Von dort aus geht es auf eine Rutsche in den Bauch der Maschine. Dort ist ein Prägering.

Der Ring ist so groß, wie die Münze später sein soll und hält sie beim Pressen gut fest. Denn jetzt bekommt das Plättchen ein Gesicht: Von oben und unten haut jeweils ein Stempel mit voller Wucht darauf. Auf der einen Seite ist dann zum Beispiel eine Eins abgebildet. Durch die Wucht dehnt sich das Metallstück bis an die Ränder des Rings aus. Anschließend rasselt die fertig geprägte Münze vom Band in einen Münzbehälter. Fertig!

(dpa)