1. Karlo Clever

Moskau: Was will Wladimir Putin?

Moskau : Was will Wladimir Putin?

Dieser Mann führt das größte Land der Welt — und das seit vielen Jahren. Er heißt Wladimir Putin und ist Präsident von Russland. Und das will er auch bleiben. Morgen wird in Russland der neue Präsident gewählt.

Wladimir Putin ist seit 18 Jahren an der Macht. Mal war er Präsident, mal Chef der Regierung. Experten rechnen damit, dass er auch dieses Mal wiedergewählt wird. Wladimir Putin bestimmt, was in seinem Land geschehen soll. Er will, dass Russland in der Welt eine wichtige Rolle spielt.

Wo liegt Russland? Grafik: K. Losacker
Wo liegt Russland? Grafik: K. Losacker

Die einen verehren Wladimir Putin als erfolgreichen Politiker. Andere ärgern sich über ihn, sie finden: Er lässt keine anderen Meinungen zu und bekämpft seine Gegner. Sie wollen, dass Putin in Rente geht, also keine Politik mehr macht. Auch aus anderen Ländern wird Putin kritisiert. Russland wird vorgeworfen, sich in Kriege einzumischen und umstrittene Leute mit Waffen zu unterstützen. Wladimir Putin sieht das natürlich anders.

Viel Sport

Der Präsident arbeitet mitten in der russischen Hauptstadt Moskau. Er wohnt aber außerhalb der Stadt — und zwar in einem großen Haus. Das hat unter anderem ein Fitnessstudio, ein Schwimmbad, einen Pferdestall und einen Landeplatz für Hubschrauber. Wladimir Putin hat zwei erwachsene Töchter und ist bereits Großvater. Er ist zwar schon 65 Jahre alt, aber er hält sich körperlich fit. Reporter schreiben, dass er täglich in seinem Fitnessstudio trainiert und danach etliche Runden schwimmt.

Schon als Schüler begann Wladimir Putin mit Kampfsport wie Judo. Er hat den schwarzen Gürtel und war früher mal Stadtmeister in seiner Heimatstadt Sankt Petersburg. Außerdem trainiert er Eishockey, er joggt, fährt Ski und Motorrad, geht angeln und jagen.

Wladimir Putin lässt sich dabei gern fotografieren. Alle sollen sehen, dass er stark ist — und ein Siegertyp ist. „Wer in Bewegung bleibt und auf Sieg setzt, der wird ihn erringen“, sagte Wladimir Putin einmal.

(dpa)