Berlin: Was ist der Integrationsgipfel?

Berlin: Was ist der Integrationsgipfel?

In der Stadt Berlin haben sich am Montag viele Fachleute mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen. Gemeinsam haben sie über das Thema Integration gesprochen. Das Treffen heißt deshalb: Integrationsgipfel.

Integration bedeutet, dass Personen aus verschiedenen Ländern und Kulturen in einer Gesellschaft alle gleichberechtigt zusammenleben. Manchmal klappt das aber nicht richtig. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zum Beispiel haben es oft nicht leicht. Ihre Familien sind aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen und sprechen teilweise kaum Deutsch. Die Jugendlichen haben deshalb manchmal selbst Probleme mit der Sprache.

Manche Jugendliche finden daher nach der Schule keinen Beruf. Dafür muss man nämlich eine Bewerbung schreiben. Dazu gehört auch eine Art Brief, den man an die Firma schickt, in der man gerne arbeiten möchte. Das fällt vielen Jugendlichen auf Deutsch schwer.

Aber auch ausländische Jugendliche, die sehr gut Deutsch sprechen und gute Noten in der Schule haben, finden oft keinen Beruf. Angela Merkel sagte beim Integrationsgipfel, das könne an den Namen der Jugendlichen liegen. Viele davon klingen ausländisch, wie zum Beispiel der Nachname Yildirim.

Der Integrationsgipfel ist dazu da, gemeinsam nach Lösungen für solche Probleme zu suchen. Angela Merkel hat gesagt, dass sich das Problem mit den Namen dringend ändern müsse. Schließlich sollen alle Jugendlichen die gleichen Chancen auf ihren Traumberuf haben.

(nile)