Aachen: Was frisst der Grünspecht gerne?

Aachen: Was frisst der Grünspecht gerne?

„Wir müssen ein bisschen Geduld haben. Und ein bisschen Glück“, sagt Jürgen Hinke. Er schaut hinüber zu der gemähten Wiese im Park. Kommt er oder kommt er nicht? „Grünspechte sind sehr scheu“, sagt Jürgen Hinke.

Also abwarten. Manche nennen den scheuen Vogel auch den „Specht mit der Räubermaske“. Denn rund um seine Augen ist das Gefieder schwarz. Deshalb sieht es ein bisschen so aus, als würde er eine Augenmaske tragen. Aber noch andere Dinge sind auffällig am Grünspecht: Die Federn auf seinem Kopf sind beispielsweise knallig rot. Sein Rücken und seine Flügel sehen dagegen gelblich-grün aus. Damit ist er auf der Wiese bestens getarnt. Doch bis jetzt ist kein Grünspecht in Sicht. Dabei wimmelt es auf der Wiese doch von seiner Leibspeise: Der Grünspecht frisst nämlich vor allem Ameisen. Etwa 2000 Stück am Tag.

Die Ameisen findet der Grünspecht am besten auf freien, offenen Flächen, wo das Gras nicht zu hoch wächst oder zu viele Bäume im Weg stehen: zum Beispiel am Rand eines Waldes, auf Wiesen mit Obstbäumen, in Gärten oder in Parks. Die Grünspechte wissen genau, wo die Ameisennester sind. Jeden Tag machen sie ihre Runde und fliegen die Nester an, um zu fressen.

(red)
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