Aachen: Warum gibt es Umweltzonen?

Aachen: Warum gibt es Umweltzonen?

Vielleicht sind dir schon mal Verkehrsschilder aufgefallen, auf denen „Umweltzone“ steht. Zum Beispiel in Köln oder Düsseldorf oder auch in Mönchengladbach. Und du hast dich gefragt, was die eigentlich bedeuten. Umweltzonen werden wegen des Feinstaubs eingerichtet.

In den Umweltzonen dürfen nur Autos fahren, die nicht so viel krank machenden Feinstaub in die Luft pusten. Die Autos brauchen dafür bestimmte Aufkleber auf der Scheibe.

Feinstaub — das sind winzig kleine Teilchen. Sie sind nicht gut für uns, gerade weil sie so winzig sind. Die Staubteile sind so klein, dass sie in der Nase und im Rachen, das heißt im Mund und Hals, nicht hängen bleiben. Die Feinstaubteilchen fliegen weiter bis tief in die Lunge hinein. Fachleute schätzen, dass in Deutschland und in Europa jährlich Tausende Menschen wegen des Feinstaubs in der Luft krank werden.

Woher kommt der Feinstaub eigentlich? Die feinen Staubkrümelchen in der Großstadtluft stammen vor allem aus Dieselruß, Heizungen und Industrieanlagen. Die Umweltzonen sollen dazu beitragen, dass die Luft in den Städten besser wird. Die Stadt Aachen wird bald dem Beispiel vieler anderer Städte folgen. Ab dem 1. Februar wird es auch dort Umweltzonen geben. Dann wirst du also auch dort die Verkehrsschilder mit der Aufschrift „Umweltzone“ sehen — genau so wie zum Beispiel in Köln, Düsseldorf oder in Mönchengladbach.

Wer bestimmt das?

Die Europäische Union hat bestimmte Grenzwerte für die Luftqualität festgelegt. Das hat sie zum Schutz der Menschen getan. Denn die Politiker sind auch verantwortlich für die Gesundheit der Bürger. Städte müssen die Grenzwerte einhalten, sonst müssen sie irgendwann eine Strafe bezahlen.

(red)
Mehr von Aachener Zeitung