Kuschelige Katzen: Voll viel Fell in vielfältigen Farben

Kuschelige Katzen : Voll viel Fell in vielfältigen Farben

Wer an Katzen denkt, denkt oft auch gleich ans Streicheln. Das liegt wohl daran, dass sich ihr Fell meist so weich und kuschelig anfühlt. Dabei ist es aber nicht immer gleich.

Mäuse fangen? Das müssen die meisten Katzen in Deutschland nicht mehr, um satt zu werden. Für das Futter sorgen stattdessen ihre Besitzer. Dafür haben sie dann etwas zum Streicheln zu Hause. Allerdings nur, wenn die Katze auch will! Hier bekommst du ein paar Informationen rund um das kuschelige Fell.

Fellwechsel: Jede Katze trägt viele Millionen Haare am Körper. Etwa 25.000 sind es allein auf einer Fläche ungefähr so groß wie ein Daumennagel! Katzenbesitzer wissen: Die Tiere verlieren ständig Haare, die dann gern auf dem Sofa und dem Teppich liegen bleiben. Ab dem Frühling sind es meist besonders viele. Denn dann bekommen die Tiere ihr leichteres Sommerfell.

Katzenwäsche: Ständig sieht man Katzen sich ihr Fell putzen. Denn sie achten sehr auf ihre Sauberkeit und schützen sich etwa vor unangenehmen Tierchen auf der Haut. Ein anderer Grund ist: Katzen lecken sich, damit ihnen nicht zu warm wird. Dafür sorgt der Speichel. Wenn er trocknet, wirkt das kühlend.

Lang oder kurz: Grob unterscheidet man in Kurzhaarkatzen wie Britische und Europäische Kurzhaar, Kartäuser, Siam und Bengal. Zu den Langhaar-Rassen gehören etwa Perser, die Norwegische Waldkatze und Maine Coone. Die sind beliebt, weil sie so hübsch zottelig aussehen. Anders als bei den Kurzhaarkatzen ist es aber wichtig, sie regelmäßig zu bürsten. Denn das bekommen die Katzen allein nicht mehr hin, und dann verfilzt das schöne Fell.

Tabby oder Point: Wenn Züchter das Aussehen einer Katze beschreiben, nutzen sie oft die Begriffe Tabby (gesprochen: täbi) und Point (gesprochen: peunt). Tabby bedeutet gemustert, also gescheckt, getigert oder gefleckt. Das Lustige dabei: Bei allen Tabby-Katzen ergibt die Fellzeichnung ein M in der Mitte der Stirn. Bei der Point-Zeichnung sind Körperteile wie der Rumpf heller. Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz sind dunkler gefärbt. Das ist zum Beispiel typisch für Siamkatzen.

Fellfarbe und Geschlecht: Wenn du eine dreifarbig gescheckte Katze siehst, kannst du sicher sein: Es ist ein Weibchen. Das hat mit dem Erbgut des Tieres zu tun, das ist eine Art Bauplan des Lebewesens. Bei weiblichen Katzen können Eigenschaften wie die Fellfarbe von beiden Eltern weitergegeben werden, so dass etwa Flecken entstehen. Bei den männlichen nicht.

(dpa)