1. Karlo Clever

Tradition zu Ostern: Tolle Ostereier selber machen

Tradition zu Ostern : Tolle Ostereier selber machen

Eier bunt zu bemalen, hat Tradition. Doch nicht nur mit dem Pinsel lassen sie sich verzieren. Mit einer einfachen Technik kannst du tolle Hingucker zum Beispiel für einen Strauch basteln.

Die Wangen blähen sich auf. Dann entsteht ein lustiges Quietschgeräusch und der Inhalt des Eies schießt in die Schüssel. Ostereier auspusten ist eine lustige Angelegenheit. Die meisten Leute bemalen sie anschließend mit Farbe. Du kannst deine Ostereier aber auch mit Gummibändern, Blüten und Zitronensaft gestalten. Also ran an die Eierkartons und los gehts!

Stechen, verquirlen, pusten, so werden Eier ausgeblasen: Zunächst sollest du die Eier gründlich mit Wasser und Seife waschen. Anschließend werden sie mit Essig abgerieben. Dadurch haftet die Farbe später besser. Sind die Eier trocken, kann es losgehen.

Verwende einen Eier-Pikser oder eine dicke Nadel, um oben und unten ein Loch ins Ei zu stechen. Das obere Loch muss mit einer Nadel etwas vergrößert werden. Anschließend nimmst du einen Holzspieß, steckst ihn in das Ei und drehst ihn hin und her. Dadurch vermischen sich Eiweiß und Eigelb und das Auspusten wird einfacher.

 Wer Hühnereier für Ostern bemalen will, muss sie erstmal leer pusten.
Wer Hühnereier für Ostern bemalen will, muss sie erstmal leer pusten. Foto: dpa/Ginette Haußmann

Danach heißt es: Ordentlich durch das kleine Loch pusten, bis das Innere aus dem Ei flutscht. Eine Bastelexpertin rät nun: „Vor dem Bemalen sollte man das Ei noch einmal ausspülen, um die Ei-Reste im Inneren zu entfernen.“

Mit Gummibändern, Blüten und Zitronensaft besondere Muster zaubern: Wenn ein mit dicken Gummibändern umwickeltes Ei gefärbt oder bemalt wird, bleibt es unter den Bändern weiß. So entstehen schicke Muster. „Damit das Muster klar und deutlich erkennbar ist, sollten die Gummis möglichst straff um die Eier gewickelt werden. Sobald die Eier trocken sind, können die Bänder entfernt werden“, sagt die Fachfrau.

 Wenn ein mit dicken Gummibändern umwickeltes weißes Hühnerei gefärbt wird, bleibt es unter den Bändern weiß.
Wenn ein mit dicken Gummibändern umwickeltes weißes Hühnerei gefärbt wird, bleibt es unter den Bändern weiß. Foto: dpa/Ginette Haußmann

Du kannst die Eier auch mit Mustern aus Blüten und Blättern verzieren. Das Blatt oder die Blüte wird auf das Ei gelegt und danach eine Nylon-Socke darüber gezogen. Diese wird oben und unten mit einem Faden zugeknotet. Wenn das zu knifflig ist, lass dir von einem Erwachsenen dabei helfen. Das Strumpf-Ei kannst du beliebig färben, zum Beispiel mit Lebensmittelfarbe. Ziehst du die Socke danach vom Ei, bleibt ein weißer Blüten- oder Blatt-Abdruck auf dem Ei zurück.

In bereits gefärbte Eier lassen sich mit Zitronensaft neue Bilder zaubern. An den bemalten Stellen verschwindet dann die Farbe oder sie verändert sich. Tauche einfach ein Wattestäbchen in Zitronensaft und male mit dem Stäbchen auf das Ei. Aber nimm nicht zu viel Zitronensaft! Sonst tropft er am Ei hinunter, das Bild verschmiert.

 Mit einem Wattestäbchen, das mit Zitronensaft getränkt ist, wird in ein gefärbtes Osterei ein Herz gemalt. Durch die Säure des Zitronensafts verschwindet die Farbe.
Mit einem Wattestäbchen, das mit Zitronensaft getränkt ist, wird in ein gefärbtes Osterei ein Herz gemalt. Durch die Säure des Zitronensafts verschwindet die Farbe. Foto: dpa/Ginette Haußmann

Eier richtig aufhängen: Um die Eier an den Osterstrauch zu hängen, brichst du ein Streichholz in der Mitte durch und knotest einen doppelten Faden um eins der Stücke. Danach werden die oberen Enden des Fadens miteinander verknotet. Nun steckst du das Streichholz vorsichtig ins Osterei. Fertig! Und ab damit an den Osterstrauch.

(dpa)