1. Karlo Clever

Spreepark in Berlin soll wieder öffnen

Spreepark in Berlin : Ein Freizeitpark wie im Dschungel

Jahrelang stand der Spreepark in Berlin still und verwucherte. Doch in Zukunft sollen wieder Besucher auf das Gelände. Auch das alte Riesenrad soll sich wieder drehen.

Aus den bunten Gondeln des Riesenrads hatte man eine super Aussicht. Unten auf dem Boden kreischten die Menschen vor Freude, auf dem Kettenkarussell oder anderen Fahrgeschäften. Willkommen im Kulturpark Plänterwald vor mehr als 30 Jahren!

Das Gelände liegt in einem Waldstück in der deutschen Hauptstadt Berlin, direkt am Fluss Spree. Immer wieder wurde der Park erneuert und erweitert. Er bekam sogar einen neuen Namen: Spreepark. Weitere Attraktionen kamen dazu, eine Wildwasserbahn, ein Tassenkarussell oder auch eine Urzeit-Landschaft mit Dino-Figuren. Doch es kamen nicht genug Besucher, um die Kassen zu füllen.

Vor 20 Jahren musste der Park schließen. Mit der Zeit entwickelte sich das verlassene Gelände in einen geisterhaften Ort. Das Riesenrad quietschte im Wind vor sich hin. Die Geschäfte wurden von Moos und anderen Pflanzen überwuchert. Alte Dino-Figuren lagen auf dem Gelände herum.

Ein verlassener Freizeitpark, mitten in der Stadt – das klingt spannend! Das Gelände ist zwar eingezäunt. Trotzdem gelangten immer wieder Leute heimlich auf hinein, um Fotos zu machen. Andere kamen und machten die Attraktionen kaputt. Einmal legten Brandstifter sogar ein großes Feuer.

Vom Trubel des früheren Freizeitparks blieb nicht mehr viel übrig. Doch das soll sich bald ändern. Der Park soll wieder fit gemacht und neu eröffnet werden. Nicht einfach als neuer Freizeitpark, eher wie eine Mischung aus Vergnügungspark, Natur und Kunstprojekten.

Auch das alte Riesenrad soll sich wieder drehen. Durch die Wildwasserbahn soll man gehen können. Christian Pfeuffer und seine Kollegen kümmern sich um den alten Park. Sie haben das Riesenrad abmontieren lassen, um es wieder fahrtüchtig zu machen. Erst waren die gelben, grünen, blauen und roten Gondeln dran.

In drei Jahren sollen wieder Menschen den Ausblick genießen. Seine rote Farbe soll das Riesenrad behalten. Die Gondeln wollen verschiedene Künstler bemalen. Auch andere Fahrgeschäfte will man für die Besucher wieder fit machen.

(dpa)