1. Karlo Clever

Peking: Reporter in China haben es nicht leicht

Peking : Reporter in China haben es nicht leicht

Reporter berichten darüber, was passiert. Also zum Beispiel über die Politiker der Regierung eines Landes. Bei ihrer Arbeit müssen Reporter sich an Regeln halten. Sie dürfen etwa in ihren Berichten niemanden schwer beleidigen. Aber sonst darf ihnen niemand vorschreiben, was sie berichten. Auch Politiker nicht. Denn bei uns gibt es die Pressefreiheit.

In dem großen Land China in Asien dagegen ist die Arbeit für Reporter nicht so einfach. Dort berichten etwa Zeitungen und Fernseh-Sender vor allem darüber, was den Politikern in der Regierung gefällt. Wenn Medienleute etwas Kritisches über die Regierung berichten, droht ihnen oft Ärger.

Es gibt aber auch Reporter in China, die aus anderen Ländern kommen. Und die in China leben und über das Land berichten - etwa für Fernseh-Sender und Zeitungen ihres eigenen Landes. Sie nennt man Korrespondenten. Diese Leute brauchen eine Erlaubnis, um in China leben und arbeiten zu können. Das nennt man Visum.

Bei mehreren Reportern aus den USA könnte es nun sein, dass sie diese Erlaubnis nicht mehr bekommen. Das erklärten Korrespondenten am Montag in Peking. Peking ist die Hauptstadt von China. Die Korrespondenten berichteten: Die Reporter hätten wohl nicht so berichtet, wie die mächtigen Politiker in China das gewollt hätten.

Ein Mitarbeiter der Regierung in China erklärte: Berichterstatter aus dem Ausland müssten sich bei ihrer Arbeit an die Regeln der Regierung von China halten. Im vergangenen Jahr war schon einigen Reportern die Erlaubnis, um in China bleiben zu dürfen, verweigert worden.

(dpa)