1. Karlo Clever

Olympische Spiele: Ihr langer Anlauf nach Tokio

Olympische Spiele : Ihr langer Anlauf nach Tokio

Bei Olympischen Spielen hat Weitspringerin Malaika Mihambo bislang noch keine Medaille gewonnen. Das soll sich für die deutsche Weltmeisterin jetzt ändern.

Sieben große Schritte, das ist ein ganz schönes Stück! Kannst du dir vorstellen, so weit mit einem Sprung zu kommen? Die besten Weitspringerinnen und Weitspringer der Welt schaffen das. Eine von ihnen ist Malaika Mihambo. Vor zwei Jahren sprang sie 7,30 Meter weit und wurde Weltmeisterin. Eine ähnliche Leistung hat sie sich auch jetzt für die Olympischen Spiele vorgenommen.

Die Wettbewerbe werden gerade in Tokio ausgetragen, der Hauptstadt von Japan. Für die Weitspringer geht es Anfang August um die Medaillen. Malaika Mihambo erzählt, wie sie zur Weitspringerin wurde und ob sie bei Olympia viel mit anderen Sportlern zu tun haben wird.

 Malaika Mihambo hat sich für die Olympischen Spiele viel vorgenommen.
Malaika Mihambo hat sich für die Olympischen Spiele viel vorgenommen. Foto: dpa/Bernd Thissen

Frau Mihambo, wann haben Sie gemerkt, dass Sie eine außergewöhnlich gute Weitspringerin sind?

Malaika Mihambo: „Ich habe mit acht Jahren angefangen, Leichtathletik zu machen, da war ich bei einem Ferienprogramm eines Vereins in Oftersheim dabei. Da hat man mir gesagt: Hey, du kannst gut springen, komm doch mal ins normale Training vorbei! Von da an war ich beim Springen immer sehr weit vorne dabei.“

Wie schafft man es als Kind, besonders weit zu springen?

Mihambo: „Da habe ich drei Tipps für alle Kinder, an denen ich mich auch immer selbst orientiere. Erstens: Schnelligkeit im Anlauf. Zweitens: kräftiger Absprung. Und drittens: im Sitzen landen.“

Bei den Olympischen Spielen herrschen strenge Corona-Regeln. Können sich die Sportlerinnen und Sportler zwischendurch überhaupt treffen?

Mihambo: „Auf irgendeine Art wird das bestimmt stattfinden. Normalerweise ist es das Schönste, sich nach getaner Arbeit den Spielen zu widmen. Dafür wird keine Zeit sein, weil wir Athleten nach unserem Wettkampf mehr oder weniger direkt abreisen.“

Was macht man gegen Langeweile oder Heimweh, wenn man neben den Wettkämpfen kaum etwas machen kann?

Mihambo: „Ich werde mir ein paar gute Bücher und meine Uni-Unterlagen mitnehmen, ins Lesen vertiefen und dann wird die Zeit auch schnell vorbeigehen. Im Trainingslager werden wir hoffentlich Spaziergänge machen können.“ (dpa)

(dpa)