„Mein Lotta-Leben“: Haare abschneiden für den Dreh

„Mein Lotta-Leben“ : Haare abschneiden für den Dreh

Um beste Freundinnen geht es in der Buchreihe „Mein Lotta-Leben“. Der Film läuft gerade in den Kinos. Die Darstellerinnen Meggy und Yola verstehen sich auch in Wirklichkeit richtig gut.

Eine Eislaufbahn im Sommer und jede Menge Glitzer soll es auf Berenikes Party geben. Die ganze Schule ist dazu eingeladen – nur Lotta und Cheyenne nicht. Wie können sie es doch noch auf die Party schaffen? Darum geht es im neuen Kinofilm „Mein Lotta-Leben“. Gespielt werden die Hauptrollen von der zwölfjährigen Meggy Hussong und der 13-jährigen Yola Streese. Im Interview erzählen sie, was sie für den Dreh mit ihren Haaren anstellen mussten.

Für die Bewerbung um die Rollen musstet ihr ein Handy-Video von euch senden. Was habt ihr da gemacht?

Meggy: Ich hab das Video bei mir im Kaninchenstall gedreht, weil der erste Band der Bücher „Alles voller Kaninchen“ heißt. Im Video musste man erzählen, warum man denkt, dass man für die Rolle gut geeignet ist – also wo die Gemeinsamkeiten liegen. Und die Hobbys sollte man auch erzählen und am Ende noch eine lustige Geschichte aus dem Leben.

Yola: Ich habe in dem Video einfach auf meiner Couch gesessen und ein bisschen erzählt, warum ich gerne die Rolle hätte. Also warum ich dazu passe. Ich hatte mich als erstes auf Lotta beworben, aber dann schnell gemerkt, dass Cheyenne eher zu mir passt.

Was gefällt euch an Lotta und Cheyenne?

Meggy: Ich finde, dass Lotta ein total cooles Mädchen ist: Sie ist aufgeweckt, tierlieb und neugierig. In Meggy steckt schon viel Lotta drin. Und ich finde es an Lotta auch so cool, dass sie sich am Ende nicht so darauf konzentriert, beliebt zu sein. Sondern sie merkt, dass man am meisten Spaß hat mit den Freunden, die man gerne hat.

Yola: Ich mag an Cheyenne, dass sie so selbstbewusst ist und sich nicht darum kümmert, was andere von ihr denken. Ich glaube, davon kann sich jeder eine Scheibe abschneiden. Sie ist ein aufgeschlossenes Mädchen, und sie ist sehr aufgeweckt. Ich mag sie einfach.

Ihr habt für den Film andere Frisuren bekommen. Wie war das?

Yola: Für mich war das am Anfang echt komisch, weil ich im Film rappelkurze Haare habe. Das war auch keine richtige Frisur: Ein paar Strähnen waren länger, der Rest war kürzer. Meine Haare wachsen auch recht langsam. Das heißt, sie sind immer noch nicht richtig nachgewachsen. Aber mittlerweile komme ich damit gut klar. Die dunkle Farbe ist jetzt auch bald weg, und ich bin wieder ganz hell.

Meggy: Also bei mir hat sich nicht ganz so viel verändert. Meine Haare wurden ein bisschen abgeschnitten. Ich habe einen Pony bekommen. Zum Glück nicht einen ganz dichten, sondern weniger. Meine Haare wachsen, glaube ich, relativ schnell: Meinen Pony kann ich mir jetzt schon hinter das Ohr machen. Worüber ich glücklich bin.

War es schwer für euch, euch nach den Dreharbeiten zu trennen?

Meggy: Ja, auf jeden Fall. Wir haben uns megagut verstanden am Set, und als wir dann auseinander gegangen sind, war das schwer. Aber wir haben dann manchmal abends telefoniert, wir haben noch relativ viel Kontakt.

(dpa)