1. Karlo Clever

Die beste Klasse Deutschlands : Fernseh-Show mit Schulklassen

Die beste Klasse Deutschlands : Fernseh-Show mit Schulklassen

Wenn Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Land gegeneinander antreten, ist es wieder so weit: Die Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ startet. Der zwölfjährige Oskar ist dabei.

Wer bei der Fernseh-Show „Die beste Klasse Deutschlands“ mitmachen möchte, muss sich mit einem Video bewerben. Der zwölfjährige Oskar aus Berlin und seine Klasse haben das gemacht – und sind genommen worden! Die Show startet am Freitag um 19.30 Uhr beim KiKA. Silke Sullivan hat mit Oskar über dieses Abenteuer gesprochen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, euch für die Show zu bewerben?

Oskar: Wir stehen kurz vor dem Abschluss der sechsten Klasse. Danach kommen wir auf andere Schulen. Deswegen haben wir überlegt, was wir noch gemeinsam als Klasse machen können. Ein paar Mädchen hatten die Idee, bei der Show „Die beste Klasse Deutschlands“ mitzumachen. Das war an einem Dienstag oder Mittwoch. Freitag war dann schon Abgabe der Bewerbungsvideos. Da haben wir dann ganz schnell gedreht, damit wir es irgendwie noch schaffen.

Was habt ihr für das Video gemacht?

Oskar: Wir haben unter anderem verschiedenen Kindern aus der Klasse Fragen gestellt, zum Beispiel, „Was zeichnet eure Klasse aus?“ Zu den verschiedenen Antworten haben wir kleine Szenen gedreht. Zum Beispiel „Unsere Klasse ist sehr schlau“. Dazu haben wir gezeigt, wie wir lesen und rechnen. Oder „Unsere Klasse macht gerne Challenges“. Dazu haben wir Liegestütze und Sit-ups gemacht. Außerdem haben wir Experimente gemacht.

Welche denn?

Oskar: Es gab das Cola-Mentos-Experiment. Da steckt man Mentos in eine Colaflasche. Schon nach kurzer Zeit reagiert das Mentos mit der Cola und es schießt eine Fontäne raus. Beim zweiten Experiment haben wir ganz viel Speisestärke in Wasser gemacht und umgerührt. Wenn man da schnell drüber rennt, ist es ganz hart. Wenn man aber langsam mit der Hand reingeht, dann ist es so wie Wasser.

Habt ihr das alles ganz allein gemacht?

Oskar: Wir haben es mit unserem Lehrer gedreht, wir durften sein Handy benutzen. Der Vater von einem Mädchen aus der Klasse hat das Video für uns geschnitten, weil er das beruflich macht.

Nachdem ihr erfahren habt, dass ihr bei der Show mitmachen dürft, wurden du und ein Mädchen von deiner Klasse gewählt, um vorn die Fragen in der Show zu beantworten. Der Rest der Klasse steht hinten. Wie war das für dich?

Oskar: Ich hab mich total gefreut, es war schön zu sehen, wie die Klasse einem vertraut. Allerdings ist es für das Erste-Reihe-Kind in der Show ein ziemlicher Druck. Wenn alle anderen aus der Klasse hinten in der Show bei einer Frage die richtige Antwort klicken und du es vorne falsch sagst, zählt das nicht.

Wie habt ihr euch darauf vorbereitet?

Oskar: Wir haben ganz viel „Unnützes Wissen“ gelesen und in der Schulzeit auch Wissensartikel. Von der Show gab es auch Briefe und Zettel, auf denen die Spielregeln genau erklärt sind.

Wie war das ganze Erlebnis für eure Klasse?

Oskar: Die Sendung macht auf jeden Fall richtig Spaß. Ich kann es anderen Klassen nur empfehlen, mitzumachen. Es ist ein Erlebnis für immer, über das wir reden und lachen können. Es hat jetzt nicht verändert, dass zum Beispiel jeder aus der Klasse fairer Fußball spielt. Aber es ist trotzdem schön. Wir werden uns die Show auch zusammen mit der Klasse in der Schulaula angucken. Jedes Kind darf dann drei bis vier Personen mitbringen. Da wird dann eine richtig volle Hütte.

(dpa)