1. Karlo Clever

Basteln: Eine Baby-Schildkröte aus Papier

Basteln : Eine Baby-Schildkröte aus Papier

Bastel-Fans aufgepasst! Wir bauen ein Tier in 3D. Das heißt, man kann es später drehen und wenden und die Figur von allen Seiten anschauen. Wie das geht, erfährst du hier.

Ein roter Elefant, ein grüner Oktopus oder bunte Babyschildkröten aus Papier: Mit Bastelbogen und Bauanleitung kann man diese 3D-Tiere selbst bauen. Die nötigen Bastelbögen kann man kaufen oder man findet sie in Büchern. Wer das Ganze erst einmal ausprobieren möchte, findet aber auch Vorlagen im Internet.

Neben der Vorlage, auf der die verschiedenen Flächen eingezeichnet sind, brauchst du außerdem: eine Schere, flüssigen Klebstoff, ein Lineal und einen Stift, dazu Zeit und Geduld. Wenn du noch sehr jung bist, kann es helfen, mit einem Erwachsenen zusammen zu basteln. „Die Babyschildkröten sind aber auch für junge Kinder gut geeignet“, sagt Kim Höweler. Er denkt sich Bastelbögen für solche Figuren aus. Mit seinen Tipps entsteht nun eine Schildkröte. Los geht’s!

Genau schneiden

Ausschneiden: Zuerst schneiden wir die einzelnen Bauteile aus. Kim Höweler rät: möglichst genau an den Linien entlang schneiden. „Je genauer man den einen Schritt macht, desto einfacher hat man es beim nächsten.“ Für eine Schildkröte müssen wir acht Bauteile ausschneiden, andere Bastelbögen haben mehr. Mehr Teile machen das Bauen aber nicht schwerer. „Das Zusammenbauen ist das gleiche. Bei mehr Bauteilen dauert es nur länger“, sagt Kim Höweler.

Falzen: Das Falzen hilft beim Falten. „Man nimmt dazu Lineal und Kugelschreiber. Das Lineal legt man an die Faltkante. Mit dem Kugelschreiber fährt man die Linien nach“, erklärt Kim Höweler. Dabei drückt man das Papier leicht ein. Es faltet sich dann schon fast automatisch an dieser Stelle. „Mit dem Falzen macht man sich das Falten ganz einfach“, sagt der Experte.

Falten: Beim Falten wird zwischen zwei verschiedenen Falten unterschieden: Bergfalte und Talfalte. Für die Bergfalte knickt man das Papier nach unten. Für die Talfalte nach oben. „Wenn man mal falschrum gefaltet hat, faltet man einfach wieder in die andere Richtung. Das funktioniert auch“, sagt Kim Höweler. Fehler sind also nicht schlimm. Außerdem sind die Falten in seinen Anleitungen gekennzeichnet. So weiß man, in welche Richtung das Papier geknickt werden soll. Bevor man als nächstes mit dem Kleben anfängt, sollte man alle Bauteile fertig gefaltet haben, rät Herr Höweler.

Kleben: Weniger ist beim Kleben mehr, meint Kim Höweler. „Den Fehler, den die meisten Leute machen, ist, dass sie zu viel Kleber nehmen.“ Er rät zu einer dünnen Schicht Flüssigkleber. Keine Sorge, wenn du am Anfang noch nicht so genau erkennen kannst, wie aus diesem Stück Papier nun der Körperteil eines Tieres werden soll. Das ändert sich bald. „Bei meinen Bausätzen fängt man immer am Kopf an. So guckt dich das Tier direkt an, und man sieht, was es werden soll“, sagt Kim Höweler. Das Tier aus Papier entsteht nach und nach. Bist du fertig, kannst du es ins Regal stellen oder aufhängen. Viele Bauanleitungen findet man hier oder hier.

(dpa)