Von Aal bis Zahn: Ein Internet-Lexikon für Kinder

Von Aal bis Zahn : Ein Internet-Lexikon für Kinder

Das Klexikon feiert Geburtstag. Fünf Jahre gibt es das Nachschlagewerk bereits. Jugendliche und Fachleute kümmern sich um die inzwischen fast 3000 Artikel.

Wer ist das Staatsoberhaupt von Deutschland? Wie hoch ist der höchste Berg der Erde? Und seit wann gibt es Computer? Im Internet finden sich schnell Antworten, wenn man etwas wissen will. Aber auf welcher Internetseite schaut man da am besten nach? Eine gute Möglichkeit bietet die Internet-Seite klexikon.de.

Das Klexikon ist ein Lexikon für Kinder. Die Einträge, die darin gesammelt werden, schreiben sowohl Jugendliche als auch Erwachsene. „Das Vorbild des Klexikons ist die Wikipedia“, erklärt Michael Schulte. Das Klexikon war seine Idee. Auf Wikipedia landet man oft, wenn man etwas Bestimmtes im Internet herausfinden will.

Wiki ist hawaiisch und bedeutet so viel wie schnell. Auf dieser Plattform werden ebenfalls jede Menge Artikel gesammelt und untereinander verknüpft. Wie in der Wikipedia können sich die Nutzer auch auf klexikon.de leicht von einem Eintrag zum nächsten klicken, wenn sie mehr über eine Sache wissen wollen.

Einen Eintrag kann man nicht nur lesen. Nutzer können ihn auch verändern. Aber können sich so nicht Fehler einschleichen? Wenn niemand mehr prüft, was andere Nutzer schreiben, dann ja. Beim Klexikon kann man sich aber ziemlich sicher sein, dass dort alles richtig ist. „Denn dort prüfen wir immer wieder genau, ob die Inhalte stimmen“, sagt Michael Schulte.

Ein neuer Eintrag im Klexikon beginnt mit einem Entwurf. Dazu verfassen Autoren einen Text zu einem Thema, das auf der Wunschliste steht. Auf diese Liste haben andere geschrieben, wozu sie im Klexikon gern mehr erfahren würden. Dann können andere Klexikon-Nutzer den Entwurf bearbeiten. Wenn mindestens drei Leute finden, dass der Entwurf gut für das Klexikon ist, wird er zu einem weiteren Artikel in dem Nachschlagewerk.

Der erste Artikel im Klexikon war ein Eintrag über Zähne. Den hat Gründer Michael Schulte vor ziemlich genau fünf Jahren selber geschrieben. Mittlerweile helfen mehr als 100 Freiwillige dabei, die Plattform mit Einträgen zu füttern.

Fast 3000 Artikel haben sich auf klexikon.de mittlerweile angesammelt. Die kannst du entweder über eine bestimmte Suche rechts oben auf der Internetseite finden. Oder aber du schaust links einfach in die zwölf Wissensgebiete hinein. Dort kannst du dann stöbern, etwa zu Themen wie bekannte Leute, Gesundheit, Tiere oder Sport.

(dpa)