1. Karlo Clever

Neuer Kinofilm: Die Schule der magischen Tiere

Neuer Kinofilm : Die Schule der magischen Tiere

Emilia spielt die Hauptrolle in ihrem ersten Kinofilm. Der beste Freund ihrer Rolle Ida ist der Fuchs Rabbat, der computeranimiert wird. Hier spricht sie über die aufregende Dreherfahrung.

In der Schule der magischen Tiere dreht sich alles, na klar, um magische Tiere. In den Büchern von Margit Auer kann sich jede Leserin und jeder Leser die Tiere selbst vorstellen. Wie aber ist das im Film? Gerade läuft „Die Schule der magischen Tiere“ im Kino. Fuchs Rabbat, Schildkröte Henrietta und Elster Pinkie hüpfen, tanzen und fliegen darin durchs Bild. Doch beim Filmdreh wurden keine echten Tiere verwendet. Die 14 Jahre alte Schauspielerin Emilia Maier erzählt, wie das mit den magischen Tieren umgesetzt wurde.

Emilia, du spielst die Hauptfigur Ida. Ihr magisches Tier ist Fuchs Rabbat. Das ist aber kein echter Fuchs, oder?

Emilia Maier: „Nein, leider nicht! Oft war der Fuchs einfach nur ein Gestell mit Augen oder ein blauer Stofffuchs. Mit dem hat man dann geschauspielert. Man muss sich das so vorstellen: Man rennt mit seinem besten Freund Rabbat über eine Wiese, aber der beste Freund ist gar nicht da. Am Anfang war das schon komisch und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen. Aber mit der Zeit war das gar nicht mehr so schwer. Ich bin echt begeistert, wie die Tiere im Film animiert sind. Das ist echt cool geworden!“

Wie sieht eigentlich so ein Drehtag aus?

Emilia: „Meistens wird man mit den anderen Kindern von einem Fahrer abgeholt. Am Set angekommen geht es in die Maske und ins Kostüm. Wir ziehen ja nicht unsere eigenen Klamotten an, sondern wir bekommen dort welche. In der Maske habe ich dann zwei Dutts oder Zöpfe gemacht bekommen und wurde geschminkt. Meistens gibt es noch ein paar Schauspielspiele zum Aufwärmen und Lockerwerden, bevor die Szene geprobt wird. Irgendwann geht es dann richtig los.“

Für die Hauptrolle Ida standest du das erste Mal vor der Kamera. Wie war das für dich?

Emilia: „Es war richtig aufregend, aber positiv aufregend! Es ist toll, wenn man ans Set kommt und es begrüßen einen die ganzen netten Leute. Das war richtig schön! Wir waren ein echt tolles Team. Nach einer Weile automatisiert sich auch alles ein bisschen und als die Dreharbeiten dann vorbei waren, hat anfangs wirklich etwas im Tagesablauf gefehlt.“

Welchen Tipp würdest du Kindern geben, die auch gerne für einen Film vor der Kamera stehen möchten?

Emilia: „Auf jeden Fall sollte man ganz viel Spaß mitbringen! Und sich auch nicht so viele Gedanken machen, sondern sich einfach mal bei einem Casting anmelden und loslegen. Ich habe dann viel ausprobiert, aber habe auch gute Tipps und Hilfestellungen bekommen. Naja ... und ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu!“

(dpa)