1. Karlo Clever

Klimakonferenz: Den Klimawandel aufhalten

Klimakonferenz : Den Klimawandel aufhalten

Mehr Überschwemmungen, extreme Hitze, lange Trockenheit. Aber wie kann verhindert werden, dass es schlimmer wird? Darum geht es bei einem großen Treffen, das jetzt startet.

Die Stadt Glasgow in Schottland ist Besucher gewöhnt. Viele Urlauber wollen die hübsche Stadt ansehen. In den nächsten Tagen nun reisen Tausende Menschen aus einem anderen Grund dorthin. Am 31. Oktober beginnt dort die Weltklima-Konferenz.

Zu diesem großen Treffen kommen Vertreter der Regierungen von fast 200 Staaten der Erde. Außerdem werden Klima-Fachleute, Mitglieder von Umweltorganisationen und jede Menge Reporter dort sein. Denn in Vorträgen, Gesprächen und Abstimmungen geht es um ein Thema, dass die ganze Erde betrifft: den Klimawandel.

Damit ist gemeint, dass sich das Klima auf der Erde verändert. Es wird insgesamt wärmer. Das führt etwa dazu, dass Eis an den Polen und von Gletschern schmilzt und der Meeresspiegel steigt. Es kommt zu mehr extremen Wetter-Ereignissen: sehr heiße Tage im Sommer etwa, heftige Stürme oder starke Regenfälle. Das führt an vielen Orten zu Waldbränden, Dürren oder Überschwemmungen.

Gase verursachen Veränderungen

Der Grund ist unsere Art zu leben: Wir verbrauchen etwa sehr viel Energie: zum Beispiel für Computer, Autos, Flugzeuge, zum Heizen, in Fabriken. Diese Energie wird meist durch Verbrennung erzeugt, etwa von Kohle und Öl. Dabei entstehen Gase, die die Klima-Veränderungen verursachen.

Um zu verhindern, dass sich die Erde weiter erwärmt, muss der Mensch etwas ändern. Bei einer Weltklima-Konferenz vor sechs Jahren einigten sich mehr als 190 Staaten auf Folgendes: Die Erwärmung auf der Erde soll möglichst nicht mehr als 1,5 Grad Celsius steigen im Vergleich zu der Zeit, bevor es große Firmen und Maschinen gab. Die Staaten vereinbarten etwa, künftig weniger der schädlichen Gase in die Luft zu pusten.

Das Problem: Viele Regierungen tun nicht genug, um dieses Ziel zu erreichen. Viele Menschen hoffen nun, dass das Treffen in Glasgow etwas daran ändert.

(dpa)