1. Karlo Clever

Juniorrangerin im Interview: „Cool, die Natur zu erforschen“

Juniorrangerin im Interview : „Cool, die Natur zu erforschen“

Tiere und Pflanzen zu beobachten ist spannend. Das können Mädchen und Jungen zum Beispiel als Juniorranger oder Juniorrangerin machen. Lea erzählt davon im Interview.

Lea ist Juniorrangerin. So nennen sich die Jungen und Mädchen, die sich im Nationalpark Schwarzwald im Bundesland Baden-Württemberg um die Natur kümmern. Sie lernen einiges über Tiere und Pflanzen und wie man sie schützt. Vor Kurzem war Lea mit ihrer Gruppe zu einer Wanderung im Schwarzwald. Dort haben sie auch übernachtet. Wir haben die Elfjährige zum Interview getroffen.

Wie bist du zu den Juniorrangern gekommen?

Lea: „Ich bin seit einem Jahr bei den Juniorrangern. Ich habe mich schon immer sehr für die Natur interessiert. Und es ist cool, in der Gruppe die Natur zu erforschen.“

Was hast du denn schon für Tiere gesehen?

Lea: „Wir laufen auch viel mit der Familie durch die Natur. Einmal haben wir sehr viele Feuersalamander gesehen. Und Hirsche und Schmetterlinge.“

Hier gibt es extrem viele Heidelbeeren. Hast du auch schon probiert?

Lea: „Ja, die schmecken sehr gut. Aber wenn man nicht aufpasst, hat man die ganzen Finger verschmiert. Das sieht aus wie Blut.“

Was weißt du noch über Heidelbeeren?

Lea: „Auerhühner fressen die. Deswegen darf man nicht zu viele pflücken.“

Würdest du anderen empfehlen, zu den Juniorrangern zu kommen?

Lea: „Ja, auf jeden Fall. Es gibt schon die, die eher gerne zocken und drinnen sind. Denen würde ich auch empfehlen, mal in die Natur zu gehen. Man braucht aber Kraft und Ausdauer.“

Ausdauer ist klar bei einer Wanderung. Aber wofür braucht man Kraft?

Lea: „Für das Gepäck.“

Stimmt! Du hast einen vollen Rucksack dabei. Was ist da alles drin?

Lea: „Viel Essen, Besteck, Teller, was zu trinken. Ich habe auch ein Sitzkissen dabei, eine Regenjacke und Schlafsachen. Zahnpasta und was man auch sonst zu Hause braucht.“

Gibt es irgendwas, das man auf keinen Fall vergessen darf?

Lea: „Ein Kissen. Das habe ich vergessen. Eine Stirnlampe ist auch gut. Und Pflaster, falls man sich verletzt.“

Freust du dich auf die Übernachtung?

Lea: „Ja, wenn wir abends am Lagerfeuer sitzen. Da erzählt man Gruselgeschichten. Man könnte das eigentlich zwei Tage lang machen.“

(dpa)