Kreis Heinsberg: Kammerpräsident lobt Kreis Heinsberger Spitzenwerte beim Handwerk

Kreis Heinsberg: Kammerpräsident lobt Kreis Heinsberger Spitzenwerte beim Handwerk

Das historische Bau-Ensemble am Heinsberger Torbogen hatte die Handwerks­kammer Aachen als Tagungsort für die Herbstsitzung ihrer Vollversammlung ­ausgewählt: So tagte das Gremium unter Vorsitz von Kammerpräsident Dieter Philipp am Dienstag im Museum Begas-Haus, genauer gesagt im Sitzungszimmer vom benachbarten Haus Lennartz.

Dort wurden die Mitglieder der Versammlung vom Heinsberger Bürgermeister Wolfgang Dieder offiziell willkommen geheißen, der in seinem „Werbeblock“ für die Kreisstadt unter anderem die positive wirtschaftliche Entwicklung skizzierte samt vieler Neuansiedlungen; Firestone stellte er dabei namentlich heraus.

Im Begas-Haus: Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, der scheidene Vizepräsident Helmut Krings, Kammerpräsident Dieter Philipp, Landrat Stephan Pusch, der neue Vizepräsident Marco Herwartz und der weiter amtierende Vizepräsident Felix Kendziora (v. l. n. r.). Foto: defi

Auch Kammerpräsident Philipp blickte in seiner Rede insbesondere auf die gastgebende Region: Bei der jüngsten Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Aachen seien „die absoluten Spitzenwerte“ im Kreis Heinsberg verzeichnet worden: „Hier haben sogar sage und schreibe 96 Pozent der Unternehmen im Sommerhalbjahr gute oder zufriedenstellende Geschäfte gemacht. Das ist ein tolles Ergebnis.“

Dieter Philipp sagte weiter: „Hier im Kreis Heinsberg nehmen wir eine regionalüberdurchschnittlich starke Wirtschaftsdynamik wahr. Die ausgewiesenen Gewerbeflächen werden hervorragend angenommen, die Zahl der sich ansiedelnden Unternehmen nimmt weiter zu. Darunter sind auch einige spektakuläre Zugewinne — Unternehmen, die man wirklich als ,Big Player‘ bezeichnen kann.“

In den letzten Jahren habe sich der Kreis Heinsberg wirtschaftlich sehr gut entwickelt, so der oberste Repräsentant des Handwerks im Raum Aachen. Eine weitere Chance in diesem Zusammenhang sei die in diesem Jahr fertiggestellte Bundesstraße B56n.

Sie schließe nun erfreulicherweise die Lücke zwischen dem deutschen und dem niederländischen Autobahnnetz. In den Augen von Philipp ist dies die Chance auf neue Entwicklungen im grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum Heinsberg, aber auch in der gesamten Euregio Maas-Rhein.

(disch)