Aachen: Junge Leute in der Region halten

Aachen: Junge Leute in der Region halten

Die positiven Signale aus der Handwerkerschaft - 87 Prozent der Betriebe bezeichnen ihre Geschäftslage laut Kreishandwerksmeister Herbert May als gut oder befriedigend - stimmen auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg froh.

Zumal dies bei den Kommunen ganz anders aussieht. Beim Neujahrsempfang in seinem Hause versicherte er seinen Gästen, die Städteregion werde ihren Beitrag dazu leisten, dass es dem Handwerk in der Region weiter gut gehe.

Möglichkeiten dazu hat die Städteregion in mehrerer Hinsicht, wie Etschenberg verdeutlichte: Da ist zum einen die Vergabe von Aufträgen an regionale Unternehmen insbesondere im Baubereich. 35 Millionen Euro habe die Städteregion in den vergangenen drei Jahren investiert, berichtete Etschenberg. Ein großer Teil dieser Summe sei in der Region verblieben.

Zum anderen unterstütze die Städteregion das Handwerk durch die Schaffung guter Rahmenbedingungen. So habe man vor einem Jahr gemeinsam mit der Stadt Aachen sowie den Nachbarkreisen ein Vergabeportal eingerichtet, das den Betrieben einen schnellen Überblick über alle öffentlichen Aufträge in der Region biete. Und nicht zuletzt bemühe sich die Städteregion als Träger der Berufskollegs zusammen mit dem Handwerk, dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, etwa mit Projekten zum Übergang von der Schule in den Beruf.

Letzteres wird für die Betriebe ein immer drängenderes Thema, sagte May. Das Handwerk brauche guten Nachwuchs. Es müsse alles getan werden, um junge Leute in der Region zu halten.

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