Heinsberg: Intensive Förderung auf Wohlfühlbasis

Heinsberg: Intensive Förderung auf Wohlfühlbasis

Sie wolle nicht nur „Sonnenscheinschule” heißen, sie wolle auch eine sein, sagt Rektor Thomas Heinrichs. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum die Gemeinschaftsgrundschule Heinsberg I an der Westpromenade bei den Lernstandserhebungen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW mittlerweile zu den 40 besten des Landes im Bereich Mathematik und Deutsch gehört.

Im Kreis Heinsberg schaffte das übrigens auch die Katholische Grundschule in Wassenberg-Birgelen. Die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule in Wegberg-Arsbeck erreichten dieses Ziel zumindest im Fach Mathematik.

Die Schulkultur spiele an der Westpromenade eine bedeutende Rolle, erläutert Heinrichs. Erst bei der Qualitätsanalyse des Landes im letzten Jahr habe die Sonnenscheinschule mit ihren 300 Kindern in den Rubriken Lebensraum Schule, soziales Klima, Ausstattung und Gestaltung sowie Zufriedenheit der Beteiligten die höchstmögliche Stufe in der Bewertung erreicht: „Vorbildlich”!

„Wir wollen, dass die Kinder sich hier auch wohl fühlen”, meint Heinrichs. Und dazu sei man bei Förderverein und Schulträger stets auf offene Ohren gestoßen. „Lehrer und Schüler gehen auch sehr respektvoll und freundlich miteinander um”, ergänzt Konrektorin Uta Stricker.

Diese Wohlfühlbasis in Kombination mit einem intensiven Förderkonzept seien laut Heinrichs das Geheimnis des Erfolges. „Schon im Regelunterricht werden die Kinder individuell gefördert. Dazu kommen 64 Stunden pro Woche im Bereich Lese-Rechtschreib-Training, Deutsch als Zweitsprache und Begabtenförderung.

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