Kreis Heinsberg: Ingo Wolf Gast beim Neujahrsempfang in Haaren

Kreis Heinsberg: Ingo Wolf Gast beim Neujahrsempfang in Haaren

NRW-Innenminister Ingo Wolf war Gast des Neujahrsempfangs der Kreis-FDP in Waldfeucht-Haaren. Wolf erklärte, in Zeiten wie diesen würden sich Menschen verstärkt abwenden von der Politik. „Aber das ist genau der falsche Weg!”, betonte er und lobte zugleich das Engagement seiner Partei am Ort.

Was die derzeit hohen Soziallasten der Kommunen angehe, müsse ein Ausgleich kommen, forderte er. Die FDP habe in den vergangenen fünf Jahren viel erreicht, etwa mit der Aufstockung von Stellen bei Lehrern und bei der Polizei. Diese „guten Taten” müssten nach außen kommuniziert werden.

Was dann folgte, war ein Appell eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit. „Das Kirchtumsdenken muss an der Stelle ein Stück weit ein Ende haben”, so Wolf. Alle Kommunen müssten hier Mut zu Strukturreformen aufbringen. Es könne vieles gemeinsam getan werden, ohne dass der Bürger es überhaupt merke, etwa in puncto Bauhof, in der Informationstechnologie oder in der allgemeinen Verwaltung.

„Wir müssen gemeinsam für die Bürger die kostengünstige und bessere Leistung bieten. Am Ende zählt die bestmögliche Leistung zu den besten Preisen.” „Der Schulkampf gehört in die Mottenkiste”, beschloss er seine kurze Rede, in dem er das bestehende Schulsystem verteidigte. „Es ist richtig, dass es weiterhin Gymnasien gibt”, so Wolf.

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