Eschweiler: „Hustensaft” und Lutschtabletten für prinzliche Stimme

Eschweiler: „Hustensaft” und Lutschtabletten für prinzliche Stimme

Leckere Medizin für Prinz Marco I. und Zeremonienmeister Hans-Willi und jede Menge närrische Programmpunkte für ein gut gelauntes und bunt kostümiertes Publikum: Das St.-Antonius-Hospital feierte am Donnerstagvormittag traditionsgemäß die Altweiberfastnacht.

Die Stimmung im „Lachenden Schpital” war einfach nur hervorragend, als der Narrenherrscher samt Prinzentross und Prinzenbläsern einmarschierte. Und Prinz Marco I. gab direkt ordentlich Gas und stimmte mit seinem Zerm seine Lieder an. Und alle sangen textsicher mit. „Leider bin ich schon etwas heiser”, meinte Seine Tollität. „Aber hier bin ich ja goldrichtig, habt Ihr nicht etwas Medizin für den Prinzen?”

Das ließ sich Krankenhaus-Chef Elmar Wagenbach nicht zweimal sagen und rückte auch gleich mit zwei Gläsern „Hustensaft” und Lutschtabletten an. Und schon klappte es wieder mit der prinzlichen Stimme.

Rund drei Stunden ging es im Krankenhausfoyer rund. Und alles, was sich dort abspielte, konnten die Patienten auf den Bildschirmen in ihren Krankenzimmern verfolgen. Mit dabei waren die Brass-Els-Kapelle Hastenrath, das Kindertanzmariechen und das Kindertanzpaar der Blauen Funken, das Salonchörchen aus Erkelenz, De Fröngde, das Tanzpaar der Löwengarde, Büttenass Josi Brandt, die Spital-Spatzen, die Eschweiler Scharwache und das Komitee.

Durch das närrische Programm führte Krankenhaus-Mitarbeiterin Ellen Berndt alias „Et Hätsje”, musikalisch unterstützt von Michael Krämer.

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