Kreis Heinsberg: HTS fördert Bekanntheit der Freizeit-Region

Kreis Heinsberg: HTS fördert Bekanntheit der Freizeit-Region

„Der Bekanntheitsgrad der Freizeit-Region Heinsberg wird immer größer. Man assoziiert uns mit den Stichwörtern Radwandern, flache Landschaft, Naturerleben, Grenzland und kurz-nah-weg”, erklärte Anita Reinbold, beim Heinsberger Tourist-Service (HTS) verantwortlich für den großen Bereich Werbung.

Sie hat, zusammen mit diversen Messekräften, anstrengende Wochen hinter sich, denn der HTS war in Stuttgart, Rheinberg, Essen, Amsterdam, Bremen und Bonn vertreten.

Sechs Messen in neun Wochen bedeuteten, dauernd auf Achse zu sein, immer auf dem Sprung zwischen der HTS-Geschäftsstelle im Heinsberger Kreishaus und dem nächsten Einsatzort. Manchmal kollidierten Termine auch, dann war ein Doppeleinsatz zu koordinieren. Jedes Mal wurde neu gepackt, abgestimmt auf das erwartete Publikum, gereist, aufgebaut und abgebaut - alles in Eigenregie.

Logisch, dass insbesondere die Wochenenden belegt sind mit Tourismus- und Fahrradmessen, denn das sind die Schwerpunkte, die der HTS setzt. Je nach Entfernung verändert sich der Fokus, je weiter entfernt umso gezielter wird der Schwerpunkt „Radwandern” besetzt, um die Marke Freizeit-Region Heinsberg direkt in Verbindung mit der thematischen Kernkompetenz zu bringen.

HTS-Mitarbeiterin Anita Reinbold berichtete: „Je nach Interessenlage sind in den Infogesprächen die touristischen Radrouten wie der Rur-Ufer-Radweg oder die neue Grünroute gefragt. Auch die thematischen Routentipps kommen immer gut an. Unkalkulierbar verhält sich die Nachfrage nach Radeln ohne Gepäck. Auf der einen Messe ist es der Renner, auf der anderen ist das Interesse gleich Null. Übrigens beobachten wir, dass die Gespräche immer detaillierter werden und die reine Prospektsammelei zurückgeht. Der Kontakt zum Gast wird somit wesentlich intensiver.”

Besonderen Erfolg erzielt der HTS, wenn er mit attraktiven Partnern unterwegs ist. Seit Jahren schließt sich deshalb Hans-Jörg Koch („Mit Paddel und Pedale”) Messepräsentationen im Umfeld an: „Die Organisation des HTS war, wie immer, perfekt, man hat sich gut ergänzt, und ich denke, dass wir gemeinsam unsere Region und deren Angebote und Highlights sehr gut den Gästen der Messen vermittelt haben.” In diesem Jahr war er in Essen und Bonn dabei und sorgte mit Originalrafts und Booten für die „Hingucker” schlechthin.

Nach kurzer Erholungspause zieht es Anita Reinbold und ihre Weggefährten wieder hinaus. Dann führen Einzelpräsentationen und Roadshows unter anderem nach Paderborn, Düsseldorf und Bergkamen.

Große Zufriedenheit beim HTS nach der achten Auflage der Kunsttour

Nach der achten Auflage der Kunsttour zeigte sich Patricia Mees, die Geschäftsführerin des federführenden Heinsberger Tourist-Service (HTS), am Montag rundum zufrieden. „Wir haben bislang nur Resonanzen von zufriedenen Künstlern und zufriedenen Gästen erfahren”, sagte Mees am Tag nach dem Tag der offenen Ateliers und Galerien in der Freizeit-Region Heinsberg, der am Sonntag wieder viele Kunstfreunde zu den insgesamt 40 Anlaufstellen im Kreisgebiet geführt hatte.

Bereits im Vorfeld der Kunsttour hatte es eine Reihe von Ausstellungseröffnungen gegeben. Und auch am Samstag waren schon einige Ateliers geöffnet. So hätten manche Besucher es einfach genossen, gleich ein ganzes Wochenende der Kunst widmen zu können, berichtete Mees.

Auf ihrer eigenen Rundreise durch den Kreis war Patricia Mees beim Kunstverein Region Heinsberg in Unterbruch und im Kreismuseum Heinsberg zu Gast, ehe sie in Geilenkirchen Dagmar Hiltenkamp und Karin Thiel besuchte. Weiter ging es für sie nach Gangelt zu Harry Smeets und zu John Deckers, ehe der Weg sie zu Sabine Lintzen in Sittard und zu Dirk Gottfriedt in Waldfeucht-Bocket führte. Die Künstler hätten von einem sehr interessierten Publikum und von vielen interessanten Gesprächen und Kontakten berichtet, so Mees.

Auch im nächsten Jahr dürfte es bei der Konzeption dieses Jahres bleiben: Kunsttour offiziell nur am Sonntag, doch wer möchte, öffnet bereits am Samstag. Nicht ausschließen wollte Patricia Mees, dass vielleicht in einigen Jahren sogar die komplette Kunsttour auf zwei Tage ausgedehnt werden könnte. In einer Umfrage hatte sich die Mehrheit der Kunsttour-Teilnehmer allerdings zuletzt nicht für eine solche bereits vorgeschlagene Ausweitung ausgesprochen.