Jülich/Düren: Hospizbewegung und Trauerhilfe im gemeinsamen Büro

Jülich/Düren: Hospizbewegung und Trauerhilfe im gemeinsamen Büro

Die Hospizbewegung Düren-Jülich und die Lebens- und Trauerhilfe haben ihr gemeinsames neues Büro im Roncalli-Haus in der Stiftsherrenstraße vorgestellt. „Wir sind froh, dass wir jetzt auch im Nordkreis eine Beratungsstelle haben und die Wege für Menschen aus dem Jülicher Land kürzer werden“, sagte Angela Kersten-Stroh von der Trauerhilfegruppe Jülich.

„Neben der Ortsnähe ist es sehr wichtig, dass man einen Raum hat, in dem man Einzelberatung für die Trauernden durchführen kann“, fügte Pfarrer Toni Straeten, 1. Vorsitzender der Lebens- und Trauerhilfe, hinzu. Neben der ambulanten Betreuung, rund 90 ausgebildete Hospizbegleiter unterstützen schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem sozialen Umfeld, finden Beratungsstunden jeweils montags von 17 bis 19 Uhr statt.

Die Hospizbewegung Düren-Jülich berät jeweils mittwochs von 10 bis 12 Uhr. Zum einen helfen die Vereine den betroffenen Menschen, in Würde zu sterben und den Hinterbliebenen, den Weg in ihren normalen Alltag zu finden. „Im Wesentlichen bestehen unsere Aufgaben in der psychosozialen Beratung und Begleitung, in der palliativen Medizin und Pflege, Beratung und Vermittlung zu anderen Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, in spiritueller Begleitung und Unterstützung trauernder Angehöriger in einem zeitlich begrenzten Umfang“, umriss Dr. Martin Franke, Vorsitzender Hospizbewegung Düren-Jülich, die Eckpunkte.

(Kr.)