Erkelenz-Lövenich: Holzköpfe erzeugen einigen Nebel

Erkelenz-Lövenich: Holzköpfe erzeugen einigen Nebel

Pünktlich um 14.11 setzte sich der Lövenicher Zug in Bewegung, um mit den Jecken in den Straßen zu feiern und das Wetter vergessen zu lassen.

Wer mehr erfahren will als „Alaaf” und „Maak mött”, den zieht es traditionell zur Bruchstraße, wo der närrische Lindwurm am Prinzenwagen und am Elferratswagen vorbeizieht, von dem aus jede teilnehmende Gruppe von „Scheng” Eggerath persönlich und mit netten Worten begrüßt wird. Und Eggerath hatte gut zu tun angesichts der rund 25 Gruppen, die an diesem Tulpensonntag an den Nysterbach gekommen waren.

Allen voran schritten die Lövenicher Trommler und Pfeifer, denen der Vorstandswagen der Hoppesäck folgte. Dann kamen die Außerirdischen Hoppesäck um Frank Honold. Dahinter erzeugten die Granterather Holzköpfe einigen künstlichen Nebel, der gut zu der riesigen Kräuterzigarette gepasst hätte, die den Handwagen der Fußgruppe um Aribert Mathissen zierte. Die war nämlich als „Flower Power am Valentinstag” unterwegs, verteilte aber nur legale Drogen in Form von Flachmännern.

Aus Hetzerath war die „Horror-Burg” voller Vampire und Monster angerückt. Etwas friedlicher wirkten die Schneemänner, die in ihrem Element waren. Die „Narren ohne Namen” stimmten sich schon auf die Fußballweltmeisterschaft ein. Die Truppe aus dem Lustigen Dreieck war als Pippi Langstrumpf unterwegs, denen der Senatswagen der Hoppesäck folgte. Nach den Narrenclowns und den Flimm-Flämkes waren die Namenlosen Narren aus Holzweiler dabei, die 15-jähriges Zugjubiläum in Lövenich feierten.

Den Mario-Brothers der Schützen folgte die Landjugend als Robin Hood. Nach noch einmal Flower Power und Vogelscheuchen gab es ein närrisches Siebziger-Revival und die drei Lövenicher Garden, denen sich Elferrat- und Prinzenwagen anschlossen. Für viele Zugteilnehmer ging es gleich weiter nach Kückhoven, wo eine Stunde später der Zug losging.