Wassenberg-Ophoven: Höherer Deich gegen Rur-Hochwasser

Wassenberg-Ophoven: Höherer Deich gegen Rur-Hochwasser

Als sich die Rur-Idylle im zurückliegenden Winter mit der plötzlich einsetzenden Schneeschmelze und ergiebigen Regenfällen in eine reißende Flutbedrohung verwandelte, wurde den Bewohnern in Ophoven angst und bange.

Nur dank des gemeinschaftlichen Einsatzes der Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und mit anpackenden Bürgern konnte am 14. Januar Schlimmeres für die mit Blick auf die Rurauen gelegenen Wohngebiete verhindert werden.

Der rund einen Meter hohe Damm, der eigentlich als Schutzwall zwischen dem Wasser und den Wassenbergern fungieren sollte, erwies sich als nicht standhaft genug. Daher soll die komplette Deichanlage auf einer Länge von knapp 1000 Metern in den kommenden Monaten ausgebessert und erhöht werden.

Wie die Wassenberger Verwaltung mitteilte, packt der Wasserverband Eifel-Rur im Rahmen eines Hochwasseraktionsplanes Ophoven daher das Projekt nach ganz oben auf die Agenda. Denn in eben jenem Plan wurde festgestellt, dass Ophoven „bei einem 100-jährigen Hochwasserereignis durch die Rur zum Teil überflutet wird”.

Der neue Deich soll laut dem kommissarischen Fachbereichsleiter Planen und Bauen, Norbert Sendke, zwischen 0,7 und einem Meter höher werden als der alte Damm. Bürgermeister Manfred Winkens zeigte sich zuversichtlich, dass in Absprache mit den Landwirten eine einvernehmliche Lösung gefunden werde.

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